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Mit dem Schnellzug von Bitola zum Flughafen Skopje in 80 Minuten - vorerst nur im Planentwurf bis 2040

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Mit dem Schnellzug von Bitola zum Flughafen Skopje in 80 Minuten - vorerst nur im Planentwurf bis 2040

Von Bitola zum Flughafen Skopje in 80 Minuten - mit dem Zug. Das ist die Vision im Entwurf des Raumordnungsplans Mazedoniens bis 2040, der in Bitola mit besonderem Blick auf die Region Pelagonien vorgestellt wurde. Eine schöne Zahl. Nur steht sie in einem Entwurf, mit einer Frist von vierzehn Jahren.

Ziel des Plans ist, die drei größeren Städte mit der weitesten Entfernung zu Skopje - Bitola, Strumica und Ohrid - per Bahn in etwa 90 Minuten mit der Hauptstadt zu verbinden. Das Rezept für Bitola erklärte Professor Zoran Karakutovski von der Fakultät für Bauingenieurwesen in Skopje: eine neue Schnellbahnstrecke von Skopje über den Bahnhof Gradsko, mit einer Abzweigung Richtung Rosoman und Raec und einem Tunnel unter dem Pletvar-Pass. Von Skopje nach Prilep wären es dann rund eine Stunde.

Der Abschnitt Prilep - Bitola würde saniert und elektrifiziert, mit Zuggeschwindigkeiten von 120 bis 149 Kilometern pro Stunde. Langfristig sieht der Plan auch eine Anbindung Bitolas an den Flughafen Ohrid über die Strecke Bitola - Resen vor.

Das alles ist vorerst eine Prognose in einem Entwurf. Die Umsetzung hängt von weiterer Planung, Finanzierung und Bau ab - drei Wörter, hinter denen sich auf dem Balkan oft ganze Jahrzehnte verstecken. Wie viele Schnellstrecken haben es bisher vom Entwurf bis zum Bahnsteig geschafft?

Dass Pelagonien eine bessere Anbindung an den Rest des Landes verdient, bestreitet niemand. Doch an die 80 Minuten werden die Menschen in Bitola erst glauben, wenn sie die erste Baumaschine auf der Trasse Richtung Pletvar sehen - und nicht noch eine Folie in einer Präsentation.