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Die Festung Isar über Stip wird für 1,5 Millionen Euro restauriert - bezahlt aus dem ungarischen Kredit

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Die Festung Isar über Stip wird für 1,5 Millionen Euro restauriert - bezahlt aus dem ungarischen Kredit

Die Festung Isar über Stip geht in eine vollständige Restaurierung und Konservierung - ein Projekt im Wert von 1,5 Millionen Euro mit einer Frist von 18 Monaten. Ziel ist es, das jahrhundertealte Wahrzeichen der Stadt zu einer Touristenattraktion nach dem Vorbild der Samuil-Festung in Ohrid und der Festung Kale in Skopje zu machen.

Das Geld kommt von der Regierung, über den ungarischen Kredit. Das ist keine Fußnote - es bedeutet, dass die Restaurierung eines Denkmals in Stip mit Schulden bezahlt wird, wie ein guter Teil der übrigen Infrastruktur im Land. Ob 1,5 Millionen Euro für Steine auf einem Hügel ein guter Posten in diesem Kredit sind, ist eine Frage, die man jetzt stellen sollte und nicht in 18 Monaten.

Die Arbeiten haben bereits begonnen. Vor Ort wurde eine Hilfsstraße für den Transport von Baumaterial angelegt, und der Auftragnehmer „Stenton gradba“ wählt in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Stip geeigneten Stein aus, um die Authentizität des Bauwerks zu bewahren.

Die Steinauswahl gemeinsam mit einem Museum ist der Teil, der Hoffnung macht. Das ist der Unterschied zwischen Konservierung und Überdecken - und genau das fehlte bei manchen früheren mazedonischen „Erneuerungen“ historischer Stätten, bei denen das neue Material das alte verschluckte. Bestätigen muss sich das in der Ausführung, nicht in einer Mitteilung.

Der Plan sieht die vollständige Konservierung der Festung, die Gestaltung der Akropolis, drei neue Aussichtspunkte und eine komplett neue Beleuchtung vor. Stips Bürgermeister Ivan Jordanov bezeichnete das Projekt als Großvorhaben für Kultur und Tourismus, mit dem Bürger und Touristen einen Blick über die ganze Stadt und die Flüsse Bregalnica und Otinja bekommen.

Isar ist einer der wenigen Punkte in Ostmazedonien, an dem Geschichte und Aussicht am selben Ort zusammenkommen. Das Projekt ist so angelegt, dass der Osten des Landes damit ein erkennbares Ziel bekommt - etwas, das in touristischen Rechnungen bislang kaum vorkam.

Achtzehn Monate klingen für eine konservatorische Maßnahme dieses Umfangs vernünftig. Gemessen wird am Ende nicht, ob der Termin hält, sondern was dort oben steht, wenn die Gerüste fallen - eine restaurierte Festung oder eine neue Festung an der Stelle der alten.