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Flugpreise werden auch bei sinkenden Treibstoffpreisen nicht billiger: Airlines behalten die teuren Aufschläge

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Flugtickets werden teurer - das weiß jeder, der einen Flug bucht. Aber was weniger bekannt ist: Sie werden auch dann nicht billiger, wenn der Treibstoff günstiger wird. Das hat CNN in einer Analyse der Preisstrategien großer Fluggesellschaften bestätigt. Fluggebühren (sogenannte "Surcharges"), die eingeführt wurden, als Öl teurer wurde - bleiben in der Preisgestaltung, selbst wenn Öl wieder fällt.

Die Logik ist einfach: Wenn Airlines einen Zusatzaufschlag einführen, wird er zur "neuen Normalpreisebene." Wenn der Druck nachlässt, behält die Airline ihn bei. Der Verbraucher zahlt für einen Ölschock, der nicht mehr existiert. Das ist keine Verschwörungstheorie - das ist gängige Geschäftspraxis in der Luftfahrtindustrie.

Für Passagiere, die diesen Sommer fliegen - die Preise sind bereits festgelegt. Die nächste Saison wird keine Erleichterung bringen, nur weil die Treibstoffkosten sinken. Wenn die Hormuz-Blockade aufgelöst wird und Öl fällt - Gespräche darüber, was Flüge früher kosteten, werden beim nächsten Familienessen stattfinden, nicht im nächsten Flugzeugsitz.