Scheinvereine und erfundene Spiele: Fußballverbands-Funktionäre in Valandovo wegen 1,35 Millionen Denar unter Verdacht
19.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Das Vereinigte Königreich und neun europäische Länder haben eine neue gemeinsame Marine gebildet. Nicht innerhalb der NATO - sondern als "Ergänzung" zum Bündnis. Sie nennen es die europäische NATO zur See, und London übernimmt das Kommando. Die USA? Nicht dabei.
Das Abkommen, wie der Chef der Royal Navy Gwyn Jenkins ankündigte, umfasst Großbritannien, Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden, die baltischen Staaten und die Niederlande. Kanada überlegt. Die Amerikaner - beobachten aus der Ferne.
Das offizielle strategische Ziel ist die Verteidigung gegen russische Bedrohungen in Nordeuropa. Doch die Realität ist anders - es ist der erste ernsthafte europäische Versuch, eine gemeinsame Streitkraft ohne amerikanische Führung aufzubauen. Nicht als Ersatz für die NATO, sondern als Vorbereitung auf eine Welt, in der Washington sich zurückzieht und Europa sich selbst verteidigen muss.
"Konkrete Fähigkeiten, konkrete Militärpläne, echte Integration", sagte Jenkins. Klingt gesund, verbirgt aber etwas Komplexeres. Wenn Großbritannien norwegische und schwedische Streitkräfte ohne einen amerikanischen Stab darüber kommandiert, ist das nicht mehr NATO - das ist ein britisches Projekt mit europäischen Pässen.
In welchem Kreis stehen wir? Nordmazedonien trat 2020 der NATO bei mit dem Versprechen, dass das Bündnis Sicherheitsgarant sein würde. Damals war das so. Heute, sechs Jahre später, zeigt sich: NATO ist nicht eine Sache - es ist ein Bündel verschiedener Clubs. Five Eyes, die Marine, die Ostfront. Der Balkan? Wie üblich kein eigener Club.
Wer schützt uns, wenn sich Großbritannien in seinen Nordclub und Amerika in die Innenpolitik zurückzieht? Das ist keine rhetorische Frage. Das ist die Frage, die die Regierung in Skopje stellen sollte - nicht Brüssel, sich selbst. Denn die Zeit, in der der Balkan fertige Sicherheitslösungen von oben bekam, ist vorbei.
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