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Infantin Sofía zieht nach Paris: Ein Studentenzimmer von 13 Quadratmetern, doch eine für die Diplomatie zugeschnittene Zukunft

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Infantin Sofía zieht nach Paris: Ein Studentenzimmer von 13 Quadratmetern, doch eine für die Diplomatie zugeschnittene Zukunft

Infantin Sofía, die jüngere Tochter des spanischen Königs Felipe VI. und Königin Letizia, wechselt ihre Adresse - nach einem ersten Jahr in Lissabon setzt sie ihr zweites in Paris fort. Sie studiert Politikwissenschaft und internationale Beziehungen über ein mit der Universität London verbundenes College, mit dem Plan, ihr Studium in Berlin abzuschließen. Der Unterricht ist auf Englisch, ergänzt durch Portugiesisch, Französisch und Deutsch. Drei Städte, drei Sprachen, eine diplomatische Biografie in Vorbereitung.

Ihr neues Zuhause ist der Internationale Universitätscampus in Paris, beschrieben als die größte Residenz für Studierende und Forschende der Region. Die Zimmer sind klein - zwischen 13 und 17 Quadratmetern - doch der Campus bietet alles andere im Überfluss: über 50 Sportarten, ein Schwimmbad, Tennisplätze, ein Theater, einen Konzertsaal, eine Bibliothek und sogar einen ökologischen Garten. Studentenleben, verpackt wie eine kleine Stadt.

Interessant ist der Teil, der bei königlichen Kindern selten erwähnt wird - die Rechnung. Die Residenz kostet zwischen 820 und 1.200 Euro im Monat, dazu kommen rund 300 Euro für Essen, 40 für den Verkehr und etwas für Telefon und Unterhaltung. Die Realität eines europäischen Studenten, zumindest auf dem Papier - mit dem Unterschied, dass hinter der Infantin ein Staatshaushalt steht und kein Studienkredit.

Sofía ist volljährig und übernimmt zunehmend ihre institutionelle Rolle neben dem Studium. Während ihre Schwester, Kronprinzessin Leonor, den militärischen und zeremoniellen Weg baut, sammelt Sofía leise etwas, das schwerer zu messen ist - eine internationale Bildung, Sprachen und Kontakte in ganz Europa. Wenn sie einmal nach Hause zurückkehren, wird die Frage nicht sein, wer den größeren Titel trägt, sondern wer die Welt besser versteht, in der Spanien mitspielen will.