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Warum dich Selbstbräuner orange macht: Der wissenschaftliche Grund und der Fehler, den alle machen

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Warum dich Selbstbräuner orange macht: Der wissenschaftliche Grund und der Fehler, den alle machen

Jeden Sommer dieselbe Szene: Jemand schmiert sich Selbstbräuner auf, um wie aus dem Urlaub auszusehen, und wacht am nächsten Morgen mit einem seltsamen orangen Ton auf, eher wie eine Karotte als wie Bräune. Es ist keine Magie und kein Pech - dahinter steckt konkrete Chemie, und sobald man sie versteht, lässt sich der Fehler leicht vermeiden.

Der Wirkstoff in fast allen Selbstbräunern ist DHA (Dihydroxyaceton). Laut einem Kosmetologen reagiert er mit den Aminosäuren in der obersten Hautschicht über die sogenannte Maillard-Reaktion - dieselbe, die Brot beim Backen bräunen lässt - und bildet braune Pigmente. Die Farbe entwickelt sich allmählich, zwischen 4 und 24 Stunden, und hält, bis sich die Haut auf natürliche Weise erneuert, meist fünf bis sieben Tage.

Warum wird es dann manchmal orange? Schuld sind mehrere Faktoren: eine zu hohe DHA-Konzentration, besonders auf heller Haut; eine Formel von schlechter Qualität; und der häufigste Fehler - ungleichmäßiges Auftragen auf trockene Haut oder dort, wo alte, abgestorbene Zellen sind. Das Produkt „greift" an diesen Stellen stärker, und daher kommen die Flecken.

Die Lösung liegt in der Vorbereitung, nicht im Produkt. Peelen Sie die Haut sanft ein bis zwei Tage vorher, aber nicht unmittelbar vor dem Auftragen. Vermeiden Sie Retinoide und starke Säuren vor der Anwendung, und sorgen Sie dafür, dass die Haut gut hydriert ist. Tragen Sie gleichmäßig auf, auf alle Bereiche gleich. Und schließlich - nicht jeder Selbstbräuner ist gleich: Die guten kombinieren DHA mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen und pH-Regulatoren. Bräune ohne Sonne ist möglich; sie erfordert nur etwas mehr Sorgfalt, als die Werbung zugibt.