Fan-S.-Noli-Straße in Čair fertig asphaltiert: Der wahre Test ist nicht das Band, sondern der erste Winter
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Anti-Aging-Cremes werden in Tiegeln zu mehreren tausend Dinar verkauft, doch laut dem Neurologen Miguel Láinez, Leiter der Neurologie an einem Universitätskrankenhaus in Valencia, ist die mächtigste Anti-Aging-Methode kostenlos und so alt wie die Menschheit. „Bewegung ist wahrscheinlich die beste Anti-Aging-Methode, die es gibt", sagt er - und das nicht als Floskel, sondern mit konkreter Wissenschaft dahinter.
Der Schlüssel liegt in einem kleinen Teil des Gehirns - dem Hippocampus, der für die Bildung neuer Erinnerungen, das Lernen und die räumliche Orientierung zuständig ist. Forschungen zeigen, dass körperlich aktive Menschen ein größeres Hippocampus-Volumen haben, was mit besserem Gedächtnis und langsamerem kognitivem Abbau im Alter verbunden ist. Mit anderen Worten: Wenn sich der Körper bewegt, erinnert sich das Gehirn besser.
Wie funktioniert das? Bei Bewegung trägt der erhöhte Blutfluss mehr Sauerstoff und Nährstoffe zu den Neuronen. Die Aktivität fördert die Ausschüttung von BDNF - eine Substanz, die Láinez anschaulich „Dünger für das Gehirn" nennt - die die Neuronen schützt und neue Verbindungen zwischen ihnen anregt. Das Gehirn reagiert, wie ein Muskel, auf Training.
Die Empfehlung ist nicht dramatisch: mindestens 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche - dreißig Minuten am Tag, fünf Tage. Dazu Krafttraining zwei- bis dreimal pro Woche und ein Ziel von 7.000 bis 10.000 Schritten am Tag. Und am wichtigsten - Beständigkeit zählt mehr als Intensität. Besser jeden Tag ein bisschen als einmal pro Woche bis zur Erschöpfung.
Die Zahlen sind überzeugend: Regelmäßige Bewegung verlängert die Lebensdauer um etwa 5 Prozent und senkt das Risiko von Herzkrankheiten, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht, bestimmten Krebsarten und neurodegenerativen Erkrankungen. Kein Tiegel Creme bietet eine solche Liste. Die Frage ist nicht, ob wir Zeit für einen Spaziergang haben - sondern warum die Beauty-Industrie uns das so selten sagt.
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