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Wölfe entkamen aus dem Zoo von Skopje und töteten Kängurus und Emus: Ein Käfig, aus dem ein Wolf entkommt, ist kein Käfig

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Wölfe entkamen aus dem Zoo von Skopje und töteten Kängurus und Emus: Ein Käfig, aus dem ein Wolf entkommt, ist kein Käfig

Wenn Wölfe aus ihrem Käfig ausbrechen, ist das nicht nur ein Problem für die Tiere - es ist eine Sicherheitsfrage für alle. Der Tierschutzverein Anima Mundi fordert eine dringende Inspektion und die Schließung des Zoos von Skopje, nachdem vor etwa einer Woche weiße Wölfe aus ihrem Gehege entkommen waren. Während sie draußen waren, töteten die Tiere mehrere Kängurus und Emus.

Anima Mundi verlangt eine unabhängige Inspektion aller Käfige, Zäune und Sicherheitssysteme sowie eine unabhängige Untersuchung des Ausbruchs, des Todes der Tiere und der Verantwortung für die Versäumnisse. Zusätzlich fordern sie ein Moratorium für die Zucht und Einfuhr neuer Tiere, bis die gesetzlichen und fachlichen Standards erfüllt sind.

Der Zoo wiederum schweigt. Keine öffentliche Erklärung, keine Begründung - nur Stille, die in solchen Situationen lauter klingt als jede Aussage. „Wenn so die Tiere gehalten wurden, sind auch die Bürger in Gefahr" - das ist die Botschaft, die in der Luft hängen bleibt. Denn ein Käfig, aus dem ein Wolf entkommen kann, ist kein Käfig - er ist eine Illusion von Sicherheit.

Der Zoo von Skopje ist ein Ort, an den Familien mit Kindern kommen, in der Erwartung, dass alles unter Kontrolle ist. Der Ausbruch der Wölfe, mit Opfern unter den anderen Tieren, zerstört diese Annahme. Die Frage von Anima Mundi ist berechtigt - wenn das System einmal versagt hat, wer garantiert, dass es nicht wieder geschieht? Das Schweigen der Verantwortlichen ist keine Antwort; es ist Teil des Problems.