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Volkswagen erwägt, vier Werke zu schließen und 100.000 Stellen zu streichen: Europas Motor hustet

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Volkswagen erwägt, vier Werke zu schließen und 100.000 Stellen zu streichen: Europas Motor hustet

Das Symbol der deutschen Industriekraft wankt. Volkswagen, Europas größter Autobauer, erwägt, vier Werke in Deutschland zu schließen und nahezu 100.000 Stellen zu streichen. Nach Angaben von mit der Sache vertrauten Quellen könnte jeder dritte Arbeitsplatz im Konzern wegfallen.

Für ein Land, in dem die Autoindustrie fast nationale Identität ist, ist das keine gewöhnliche Unternehmensmeldung - es ist ein Schlag ins Herz des deutschen Wirtschaftsmodells. Jahrzehntelang war Volkswagen der Beweis, dass Europa produzieren, exportieren und beschäftigen kann. Jetzt steht derselbe Konzern unter dem Druck der Elektrowende, der chinesischen Konkurrenz und von Kosten, die er nicht mehr trägt.

Hinter der Zahl von 100.000 Entlassungen stehen Familien, Städte, die um Werke herum gewachsen sind, ganze Regionen, die von einer einzigen Industrie leben. Wenn ein Gigant dieser Größe über Werkschließungen redet, ist das ein Signal: Der lange angekündigte Wandel ist endlich da - und das schmerzhaft.

Warum betrifft das auch uns? Weil die Balkanwirtschaft eng mit der deutschen verflochten ist - ein großer Teil unserer Exporte, Investitionen und Arbeitsplätze hängt an deutschen Unternehmen, die Autobauer eingeschlossen. Wenn Volkswagen hustet, bekommt die ganze Region eine Erkältung. Und während Deutschland mit seiner eigenen Wende ringt, bleibt für die kleineren Volkswirtschaften ringsum eine Frage offen: Was passiert, wenn Europas Motor stehen bleibt?