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Ein französisches Kirschdessert, das schwer aussieht, doch das Geheimnis liegt in einer Kleinigkeit beim Backen

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Ein französisches Kirschdessert, das schwer aussieht, doch das Geheimnis liegt in einer Kleinigkeit beim Backen

Es gibt Desserts, die aussehen, als verlangten sie geschickte Hände und Stunden Arbeit, aber eigentlich reine Einfachheit sind. Kirsch-Clafoutis ist genau das - eine französische Sommersüßigkeit, in einer einzigen Form gemacht, ohne Boden, ohne Verzierung, die auf dem Tisch nach etwas weit Teurerem aussieht, als sie gekostet hat. Das Geheimnis liegt nicht in den Zutaten, sondern in der Textur: etwas zwischen Pfannkuchen und dichtem Flan.

Die Zutaten sind bescheiden und Sie haben sie wahrscheinlich schon: 500 Gramm reife Kirschen, 3 Eier, 100 Gramm Zucker, 80 Gramm Mehl, 250 Milliliter Vollmilch, 50 Milliliter Sahne, 25 Gramm geschmolzene Butter, Vanille und eine Prise Salz. Das ist alles. Im Originalrezept werden die Kirschen nicht entsteint - aber wenn Sie es für Gäste machen, entfernen Sie die Kerne lieber, damit es keine Überraschungen gibt.

Das Vorgehen ist einfach: Waschen Sie die Kirschen und verteilen Sie sie in einer gefetteten Form, heizen Sie den Ofen auf 180 Grad. Schlagen Sie die Eier mit dem Zucker, geben Sie Mehl und Salz hinzu, dann Milch, Sahne, Vanille und geschmolzene Butter - die Masse sollte flüssig sein, wie für Pfannkuchen. Gießen Sie sie langsam über die Kirschen und backen Sie 35 bis 45 Minuten.

Hier kommt der entscheidende Moment, jener, der einen guten Clafoutis von einem trockenen trennt: nicht überbacken. Wenn sich die Ränder heben und goldbraun werden, die Mitte aber noch ein wenig wackelt - ist er fertig. Genau diese leicht wackelnde Mitte gibt die cremige Textur nahe einem dichten Flan. Lassen Sie ihn fünfzehn Minuten ruhen, bestäuben Sie ihn mit Puderzucker und servieren Sie. Der Kontrast zwischen der saftigen Kirsche und der seidigen Masse ist der ganze Sinn - und die ganze Mühe.