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Milan zahlte einen Rekord für Ramos, Paraguay fordert eine Strafe für Bellingham, und Kap Verde schrieb Geschichte

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Milan zahlte einen Rekord für Ramos, Paraguay fordert eine Strafe für Bellingham, und Kap Verde schrieb Geschichte

Milan zahlte einen Rekord für Gonçalo Ramos - und das, während der Junge noch bei der WM ist

Milan hat sich mit PSG über den Transfer des portugiesischen Stürmers Gonçalo Ramos geeinigt, und es wird der teuerste Transfer in der Geschichte des Clubs sein. Die Summe übertrifft den bisherigen Rekord, der aufgestellt wurde, als Rafael Leão aus Lille kam. Interessant ist, wer die Hauptrolle spielte: das gute Verhältnis zwischen Milans Besitzer Gerry Cardinale und PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi. Der neue Trainer Rúben Amorim benannte seinen Landsmann als erste Wahl für den Angriff, und der 25-jährige Ramos absolviert bereits den Medizincheck - während er bei der WM in den USA ist. So viel zum Fokus auf die Nationalmannschaft, wenn der Club deine Zukunft schon geregelt hat.

Paraguay fordert eine Strafe für Bellingham - wegen einer einzigen Geste mit der Hand vor dem Mund

Manchmal wird Fußball zur juristischen Fakultät. Paraguay legte bei der FIFA offiziellen Protest gegen den englischen Mittelfeldspieler Jude Bellingham ein, nach dem torlosen Spiel gegen Ghana. Der Grund? Während eines Gesprächs auf dem Platz bedeckte Bellingham für einen Moment seinen Mund mit der Hand, während er mit Ghanas Kapitän sprach. Die Paraguayer meinen, der Fall hätte nach den neuen Antidiskriminierungsregeln, dem sogenannten „Vinícius-Gesetz", untersucht werden müssen. Ihr Argument stützt sich auf einen anderen Fall - Miguel Almirón erhielt eine rote Karte und eine Strafe, nachdem er einer rassistischen Beleidigung beschuldigt worden war. Die beiden Fälle sehen völlig verschieden aus, aber Paraguay hat offenbar beschlossen, dass jede Hand vor dem Mund eine Beschwerde wert ist.

England in der K.-o.-Phase, schon vor dem letzten Gruppenspiel

England sicherte sich schon vor dem letzten Gruppenspiel gegen Panama einen Platz im Achtelfinale der WM 2026. Nach einem überzeugenden 4:2-Sieg über Kroatien zum Auftakt und einem torlosen Remis mit Ghana zieht das Team von Thomas Tuchel ruhig in die K.-o.-Phase ein. Es ist nicht alles rosig - Reece James fällt verletzt aus, und auch Declan Rice lässt Fragen zur Form offen. Doch England ist wieder dort, wo es immer verspricht zu sein. Die Frage, die jeden Fan seit Jahren quält, bleibt dieselbe: Wird es diesmal auch mehr als Versprechen geben, bis ins Halbfinale?

Kap Verde schrieb Geschichte - die kleinste Nation bisher in der K.-o.-Phase

Das ist eine Geschichte, die der Balkan bis auf die Knochen versteht - der Kleine, der die Favoriten stürzt. Kap Verde, ein Inselstaat mit weniger Einwohnern als Skopje, qualifizierte sich für die K.-o.-Phase der WM als kleinstes Land, das dies je geschafft hat. Und das alles ohne einen einzigen sauberen Sieg in der Gruppe, mit Kalkül und mit Herz. Auf der anderen Seite beendete Uruguay - zweifacher Weltmeister - das Turnier. Wenn ein Inselchen aus dem Atlantik auf einen südamerikanischen Giganten herabblickt, hat jeder von uns, der je als „zu klein für irgendetwas" abgeschrieben wurde, ein Recht auf ein Lächeln.

Chaos bei Uruguay: Eine Revolte in der Kabine, und Muslera bat selbst um seine Auswechslung

Der Fall eines Giganten ist selten leise. Uruguay schied bei der WM nach einer 0:1-Niederlage gegen Spanien aus, ein Tor von Alexis Baena in der 42. Minute, als ein Remis zum Weiterkommen gereicht hätte. Torhüter Fernando Muslera, mit 40 Jahren, machte Fehler um Fehler - er ließ einen Schuss gegen Saudi-Arabien durch, reagierte nicht auf einen Freistoß gegen Kap Verde, und nun noch einen. Trainer Marcelo Bielsa verriet, dass Muslera selbst darum bat, zur Halbzeit ausgewechselt zu werden. Vor dem entscheidenden Spiel kochte es in der Kabine bereits - die Spieler, allen voran Valverde, kehrten Bielsa angeblich den Rücken. Wenn ein legendärer Torhüter selbst darum bittet, herauszukommen, und die Mannschaft von innen zerbricht, ist die Niederlage nur eine Formsache.