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Kostovski an Ahmeti: Butel steht nicht zum Verkauf - Lokalpolitik in ethnische Arithmetik verwandelt

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Kostovski an Ahmeti: Butel steht nicht zum Verkauf - Lokalpolitik in ethnische Arithmetik verwandelt

Butel ist erneut zum Schauplatz einer politischen Abrechnung geworden. Nachdem Ali Ahmeti in einer öffentlichen Rede in der Gemeinde die Albaner zur Einigung aufgerufen hatte, konterte Bürgermeister Darko Kostovski scharf: „Butel steht nicht zum Verkauf." Er wies die Einigungsaufrufe als verschleierten Versuch persönlichen und parteipolitischen Vorteils zurück.

Kostovski behauptet, hinter den Aufrufen von Ahmeti und der DUI stehe nicht die Sorge um die Bürger, sondern das Interesse an unkontrolliertem Bauen, das ihnen finanziellen Gewinn bringt, während es der Gemeinde urbanes Chaos beschert. Er erinnerte an die Jahre 2017-2021, als die DUI in Butel einen stellvertretenden Bürgermeister hatte, und nannte sie „die dunkelste in der Geschichte dieser schönen Gemeinde".

Seinen Worten zufolge war damals nicht einmal das Grundlegende gesichert - sauberes Trinkwasser für die Bewohner von Ljuboten, noch neue Kindergärten in Butel 2. „Was Sie am meisten schmerzt, ist, dass Butel nicht zum Verkauf steht", sagte Kostovski und stellte seinen Ansatz von Zusammenleben und konkreten Projekten dem entgegen, was er leere Rhetorik nannte.

Hinter den scharfen Worten verbirgt sich ein vertrautes Balkanmodell - Lokalpolitik, in ethnische Arithmetik verwandelt, in der jede Gemeinde zum Schlachtfeld um Stimmen wird. Die Bürger von Butel, ob Makedonier oder Albaner, wollen am Ende dasselbe: Wasser, Kindergärten, Asphalt, Frieden. Die Frage ist, ob die Politiker ihnen zuhören oder sie nur als Kulisse für die nächste Kampagne benutzen.