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Iran schlägt zurück: Treffer nahe der Stützpunkt der Fünften Flotte in Bahrain, Drohnen über dem Irak

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Iran schlägt zurück: Treffer nahe der Stützpunkt der Fünften Flotte in Bahrain, Drohnen über dem Irak

Iran hat Vergeltungsschläge gegen amerikanische Ziele und US-Verbündete im Nahen Osten begonnen, melden regionale Quellen. Lokale Berichte aus Bahrain sprechen von Angriffen in Zonen, in denen das US-Militär stationiert ist - einschließlich des Stützpunkts der US-Fünften Flotte. In den sozialen Netzwerken kursieren Aufnahmen, die angeblich Raketeneinschläge in der Nähe des Stützpunkts zeigen.

Hier ist der Vorbehalt zwingend: Eine offizielle Bestätigung über das Ausmaß des Schadens gibt es nicht. Es ist nicht einmal klar, ob die Schläge die Stützpunkte direkt trafen oder in der Nähe einschlugen. Im Nebel des Krieges sind die ersten Aufnahmen und die ersten Behauptungen meist auch die ersten Opfer der Wahrheit.

Klar ist die Botschaft. Bahrain ist keine zufällige Adresse - dort sitzt das Kommando der Fünften Flotte, die den Persischen Golf, das Rote Meer, das Arabische Meer und Teile des Indischen Ozeans abdeckt. Ein Schlag in dieser Zone, getroffen oder nicht, ist eine Botschaft, dass Teheran auf die Symbole amerikanischer Seekontrolle zielen kann - und dass Washingtons Verbündete in der Region nicht außer Reichweite sind.

Die Eskalation hat ihre Chronologie: Zuerst wurde ein US-Apache-Hubschrauber abgeschossen, dann schlugen die USA gegen iranische Luftabwehrsysteme und Radare zu, und die Revolutionsgarde weigerte sich, die amerikanische Version zu akzeptieren, und kündigte Rache an US-Verbündeten in der ganzen Region an. Nun wird diese Ankündigung umgesetzt. Unterdessen wurden über dem Irak Drohnen gesichtet, die sich auf Erbil zubewegten - unter den möglichen Zielen sind kurdische Gruppen, die Teheran als separatistisch betrachtet.

Für uns, fern vom Golf, aber nah an der Tankstelle, ist die Gleichung einfach: Jede Eskalation rund um die Straße von Hormus ist ein Schlag für den Ölpreis - und das spürt jeder, der einen Tank füllt, von Bagdad bis Bitola. Die Welt blickt auf Bahrain, während die Rechnung, wie immer, derjenige zahlt, der an der Schlägerei nicht beteiligt war.