Oberster Gerichtshof: Kamčev hat kein Recht auf 1,5 Millionen Euro im Reket-Fall - Rechtsfälle werden geschlossen, das Geld bleibt im Nebel
02.05.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Stadtbezirk Karpoš, Skopje. Ein Teil der Bewohner der Lovćenska-Straße wird heute fünf Stunden ohne Strom sein - von 8:30 bis 13:30 Uhr. Gleichzeitig ist ein Teil der Leninova-Straße von 8:30 bis 15:30 Uhr abgeschaltet. Und Teile des Stadtbezirks Centar. Arbeiten am Verteilernetz, heißt es bei EVN.
Das ist das Standardverfahren. Wenn geplante Arbeiten an der Infrastruktur anstehen, sollten die Kunden mindestens einen Tag vorher informiert werden. In der Praxis erreichen die Mitteilungen nur jene, die aktiv Verkehrs- und Versorgungsmeldungen lesen - Ältere, die das Internet nicht nutzen, bekommen sie selten.
Fünf Stunden ohne Strom klingen nicht dramatisch. Aber immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause. Ärzte, die Patienten per Telemedizin betreuen. Kinder mit Online-Unterricht. Familien mit Babys. Tiefkühlschränke voll Fleisch. Alarmanlagen, die ohne Strom nicht funktionieren. All das gehört zur heutigen Realität.
Für Skopje sind solche Ausfälle Routine. Ein durchschnittlicher Stadtbewohner erlebt 10 bis 15 davon pro Jahr. EVN erklärt sie mit "nötiger Modernisierung der veralteten Infrastruktur". Das stimmt. Aber gleichzeitig läuft diese Modernisierung schon seit 15 Jahren und ist immer noch nicht abgeschlossen.
Trotzdem müssen die Kunden hohe Strompreise zahlen. Seit Januar 2026 ist unsere Stromrechnung im Vergleich zu 2024 still um 30 Prozent gestiegen. Der Preis ist abrupt nach oben gegangen. Reserven sind da. Brüssel meldet, "die Lage ist stabil". Die Skopjer Rechnung sagt etwas anderes.
Die Frage, die man stellen sollte, lautet: Wohin fließt das Geld für den Strom, den wir bezahlen? Wenn die Infrastruktur immer noch erneuert wird, wenn Ausfälle Routine sind, wenn die Preise steigen - was wäre die Alternative? Es gibt keine. Die Kunden haben keine Wahl. EVN ist ein Monopol. Das ist die Realität des Skopjer Strommarkts im Jahr 2026.
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