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Kongressabgeordnete stahl 5 Millionen von FEMA, kaufte Diamanten: Drei Rücktritte in einer Woche im Kongress

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Eine amerikanische Kongressabgeordnete stahl 5 Millionen Dollar aus dem Katastrophenhilfsfonds der FEMA, kaufte Diamantringe für 109.000 Dollar und lenkte Gelder aus Hilfsverträgen in ihre eigene Kampagne um. Nun ist Sheila Cherfilus-McCormick zurückgetreten - Minuten bevor der Ethikausschuss tagen und Sanktionen für 25 Regelverstöße empfehlen sollte.

Die 2022 gewählte Demokratin nannte die Ermittlung eine "Hexenjagd" und schrieb in sozialen Medien, sie weigere sich, "an politischen Spielen teilzunehmen." Ein bekanntes Szenario - wenn die Beweise unwiderlegbar sind, ist immer das System schuld, nie der Einzelne.

Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass Cherfilus-McCormick und eine weitere Person FEMA-Gelder an Mitarbeiter umleiteten, die sie dann als vermeintliche Kampagnenspenden zurückgaben. Eine klassische Geldwäscheoperation, getarnt als demokratischer Prozess. Der Prozess ist für Februar 2027 angesetzt, die Höchststrafe beträgt 53 Jahre Gefängnis.

Sie ist nicht allein. Zwei weitere Kongressmitglieder - der Demokrat Eric Swalwell und der Republikaner Tony Gonzales - traten in derselben Woche wegen ähnlicher Vorwürfe zurück. Der letzte ausgeschlossene Abgeordnete war George Santos 2023, der erste solche Fall seit 20 Jahren.

Wenn drei Kongressabgeordnete in derselben Woche fallen, ist die Frage nicht "wer ist schuldig" - sondern wie viele noch darauf warten, entdeckt zu werden. Klingen solche Geschichten bei uns vertraut? Funktionäre, die öffentliche Gelder mit privaten Interessen vermischen, sind kein amerikanisches Patent.