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Benzin und Diesel wurden auf den Weltmärkten um rund 1,5 % billiger, an Mazedoniens Zapfsäulen rührt sich der Preis nicht

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Benzin und Diesel wurden auf den Weltmärkten um rund 1,5 % billiger, an Mazedoniens Zapfsäulen rührt sich der Preis nicht

Die Energieregulierungskommission (RKE) hat beschlossen, dass Benzin und Diesel eine weitere Woche zu den bisherigen Preisen verkauft werden. Ab 00:01 Uhr am 14. Oktober kostet Eurosuper BS-95 weiterhin 98,50 Denar pro Liter, Eurosuper BS-98 100,50 Denar und Eurodiesel 97 Denar. Unverändert bleibt auch der Preis für extraleichtes Heizöl für Haushalte, 108,50 Denar pro Liter.

Auf den Weltmärkten wurden die Kraftstoffe in der Zwischenzeit billiger. Die Referenzpreise sanken gegenüber der vorherigen Berechnung im Schnitt um 1,56 % bei Benzin, 1,48 % bei Diesel und 1,46 % bei extraleichtem Heizöl. Doch der Kurs des Denar zum Dollar liegt um 1,29 % höher, und Öl wird in Dollar bezahlt. Beide Bewegungen haben sich fast aufgehoben, an der Zapfsäule hat sich nichts geändert.

Teurer wird nur das schwere Heizöl, um 2,145 Denar pro Kilogramm auf 51,742 Denar, nachdem sein Referenzpreis um 4,08 % gestiegen war. Im Durchschnitt aller Kraftstoffe errechnet die RKE eine Verteuerung von 0,87 % gegenüber dem Beschluss vom 5. Oktober.

Die Preise an den Zapfsäulen hält auch schon der Staat: In der Berechnung sind die reduzierte Mehrwertsteuer von 10 % auf Diesel und die um 4 Denar pro Liter gesenkte Verbrauchsteuer auf Benzin und Diesel berücksichtigt. Vergangene Woche wurde Diesel dank niedrigerer Weltmarktpreise um drei Denar billiger, Benzin um je anderthalb Denar.

Die Formel der RKE ist öffentlich und diesmal einfach: Was die Börse genommen hat, hat der Dollar zurückgegeben. Der Bürger sieht an der Zapfsäule einen unveränderten Preis und noch eine Woche, in der die Verbilligung an der Börse geblieben ist. Ob die nächste Berechnung etwas anderes bringt, hängt vom Öl und vom Dollar ab.