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Wie sich Madonna mit 67 auf Konzerte vorbereitet: tägliches Yoga, Gewichte und die Disziplin hinter dem Glanz

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Mit 67 steht Madonna wieder auf der Bühne. Das neue Album „Confessions II" erscheint am 3. Juli 2026 - die Rückkehr zu Warner Records nach sieben Jahren Studiopause. Für ein Tournee-Programm in ihrem Alter muss der Körper halten. Und sie weiß, wie.

Schlüssel eins - Ashtanga-Yoga, jeden Tag, seit Jahrzehnten. „Stabilität und Ruhe, die ich vorher nicht hatte", beschreibt sie den Effekt. Es geht ihr nicht um Posen und Flexibilität. Es geht um das Nervensystem und Stresshormone. Das ist kein Trend, das ist Methodik.

Schlüssel zwei - Krafttraining. Klingt widersprüchlich für einen Popstar, der vom Bild lebt - physiologisch ergibt es Sinn. Nach 50 verlieren Frauen Knochenmasse und Testosteron. Ohne Widerstand - kein Muskel, keine Stabilität. Madonna hat das verstanden, als andere Sängerinnen noch mit Kühlpads vor dem Spiegel saßen.

Schlüssel drei - Tanz. Nicht als Übung, sondern als Lebensweise. Endorphine, Dopamin, Cardio ohne Langeweile. Wer zweistündige Konzerte durchstehen muss, dem ist das kein Luxus - das ist Stellenbeschreibung.

Zur Ernährung - Makrobiotik und die sogenannte „Werwolf-Diät" mit Saftfasten nach Mondphasen. Hier verlassen wir bereits den Bereich der Wissenschaft und betreten den des Marketings. Aber wie auch immer - keine verarbeiteten Lebensmittel, kein raffinierter Zucker, saisonale Zutaten. Den Teil kann jeder nachmachen, ohne Vollmond.

Madonna hat ihre kosmetischen Eingriffe nie verheimlicht - sie hat sogar mit Humor über Schwellungen nach Operationen in sozialen Medien geschrieben. Das Paradox: eine Frau, die offen über ihre Eingriffe spricht, aber niemandem erlaubt, ihr die Deutung ihres eigenen Alters zu nehmen. „Ich werde mich nicht für mein Aussehen entschuldigen", lautet ihre Linie.

Auf dem Balkan klingen solche Routinen wie privater Luxus - Zeit, Geld, Motivation. Aber zumindest ein Teil der Liste - Yoga, Spaziergänge, saisonales Essen, Eigengewichtstraining - braucht weder bezahlte Trainerin noch Mond-Diät. Vielleicht ist das der Punkt, der sich hinter dem Glanz verbirgt.