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Sie gaben sich als Kundinnen aus, dann waren vier Goldketten weg: zwei Mazedonierinnen in Igalo festgenommen

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Sie gaben sich als Kundinnen aus, dann waren vier Goldketten weg: zwei Mazedonierinnen in Igalo festgenommen

Sie betraten ein Juweliergeschäft in Igalo als zwei ganz normale Kundinnen. Sie baten die Angestellte, ihnen Goldkettchen zu zeigen. Die legte sie auf den Tresen, drehte sich weg, kümmerte sich um die anderen Kunden - und in diesem Moment verschwanden laut montenegrinischer Polizei vier Goldketten in den Handtaschen.

Zh.C.T. (55) und A.R. (33), beide aus der Umgebung von Skopje, wurden in einer Wohnung in Herceg Novi festgenommen. Der Diebstahl geschah am 15. Juli gegen 13:30 Uhr, die Polizei fand die Kettchen und gab sie der Besitzerin des Geschäfts zurück.

Was diese Geschichte von der üblichen Diebstahlsmeldung unterscheidet, ist das Alter. Fünfundfünfzig und dreiunddreißig Jahre. Keine Teenager, denen etwas einfiel, keine Profis aus dem Film. Das sind zwei erwachsene Frauen, die sich hinsetzten, sich ausdachten, die Methode sei, interessierte Kundinnen zu spielen, nach Montenegro fuhren und den Plan mitten am Tag durchzogen.

Die montenegrinische Polizei erklärt, gegen beide werde nach montenegrinischem Recht ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet, und die Ermittlungen liefen weiter, um alle Umstände zu klären.

Der Sommer auf dem Balkan ist die Saison, in der wir alle zu den Nachbarn fahren - die einen an den Strand, die anderen offensichtlich in anderer Sache. Und wenn mazedonische Staatsbürger auf einer montenegrinischen Wache hängenbleiben, bestätigt sich die alte Wahrheit über die Region erneut: Die Grenzen gibt es nur auf dem Papier. Das Kettchen kehrte immerhin auf den Tresen zurück, von dem es losging. Die beiden Kundinnen nicht.