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Mit 2,49 Promille und einem Messer im Kasino - um elf Uhr vormittags: der Mann aus Tetovo, der nicht auf die Nacht wartete, um den Verstand zu verlieren

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Mit 2,49 Promille und einem Messer im Kasino - um elf Uhr vormittags: der Mann aus Tetovo, der nicht auf die Nacht wartete, um den Verstand zu verlieren

Elf Uhr morgens. Nicht Mitternacht, nicht drei Uhr nachts nach einer langen Nacht - elf Uhr vormittags, mitten an einem Arbeitstag. Zu dieser Stunde betrat laut Verdacht der Polizei der 32-jährige K.V. aus Tetovo ein Kasino in der Stadt, zog ein Messer und versuchte einen Raubüberfall.

Als sie ihn festnahmen und den Alkoholtest machten, zeigte das Gerät 2,49 Promille Alkohol im Blut.

Bleiben Sie kurz bei dieser Zahl. 2,49 Promille sind nicht „er hatte ein paar getrunken”. Das ist der Wert, bei dem ein durchschnittlicher Mensch kaum aufrecht steht und sich noch weniger merkt, was er tut. Und er war in diesem Zustand - um elf Uhr vormittags.

Der Vorfall geschah am 15. Juli. Der Verdächtige wird auf einer Polizeiwache festgehalten, nach vollständiger Dokumentation des Falls wird gegen ihn eine entsprechende Strafanzeige wegen versuchten Raubes gestellt. Das Innenministerium teilte mit, bei der Durchsuchung sei das Messer bei ihm gefunden worden.

Die Geschichte lädt zum Spott ein, und genau deshalb lohnt es sich, nicht bis zum Ende zu spotten. Ein Mann, der bis Mittag 2,49 Promille zusammenbekommt und beschließt, sein Plan sei ein Messer und ein Kasino, ist keine Witzfigur - er ist ein Mann, der längst an jemandem vorbeigekommen ist, dem es hätte auffallen können. Die Frage, die auf keiner Pressekonferenz gestellt wird: Wie viele von dieser Sorte gibt es, die noch in kein einziges Kasino gegangen sind?

Die Polizei erledigte ihre Arbeit in zehn Minuten. Der Rest ist die Aufgabe von jemand anderem - und die wird meistens nicht erledigt.