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OpenAI rekrutiert vor dem Börsengang: der Wissenschaftler, der die KI erfand, und der Politiker, der das Gesetz schrieb

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OpenAI rekrutiert vor dem Börsengang: der Wissenschaftler, der die KI erfand, und der Politiker, der das Gesetz schrieb

Nur noch Monate bis zum Börsengang - und OpenAI rekrutiert nicht nur Kapital, sondern Menschen, die sowohl Märkten als auch Politikern bekannt sind. Die beiden jüngsten Namen auf der Liste sagen alles.

Noam Shazeer ist einer der Autoren der legendären Arbeit "Attention Is All You Need" von 2017 - der Wegweiser, auf dem die Transformer-Architektur aufgebaut wurde und mit ihr die gesamte heutige Generation der künstlichen Intelligenz. Shazeer verbrachte 26 Jahre bei Google, verließ es, um Character AI zu gründen, und dann kaufte Google Character AI für 2,7 Milliarden Dollar. Kehrt er nun zu Google DeepMind zurück? Nein - er geht zu OpenAI. Kleine Bewegungen riesiger Geldsummen, ein typisches Bild für den heutigen KI-Talentmarkt.

Dane Stuckey ist ein früherer Beamter der Trump-Administration, der am "Amerikanischen Aktionsplan für künstliche Intelligenz" arbeitete. Er wird nun ein neues Team für "strategische Zukünfte" bei OpenAI leiten - katastrophale Risiken, rekursive Selbstverbesserung, der Einfluss von KI auf Arbeitsplätze und - man muss kein Zyniker sein, um es zu bemerken - Regierungsbeziehungen. Er beginnt am 6. Juli.

Die Kombination ist gewollt. Shazeer ist die wissenschaftliche Legitimität. Stuckey ist der politische Zugang. OpenAI geht an die Börse und braucht beides. Der Konkurrent Anthropic sah sich derweil mit Beschränkungen der US-Regierung für seine Modelle konfrontiert - OpenAI positioniert sich mit Stuckey im Team klar auf der anderen Seite dieser politischen Linie.

Ist das gut oder schlecht für die KI weltweit? Schwer zu beurteilen. Aber sicher ist: Ein Unternehmen, das behauptet, "zum Wohle der Menschheit" zu bauen, rekrutiert nun aktiv Menschen, die sich in den Korridoren der Macht zu bewegen wissen. Das ist normal für jedes Unternehmen, das an die Börse geht. Vergessen Sie es nur nicht, wenn OpenAI das nächste Mal von seiner "Mission" spricht.