Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
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23.04.2026
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12.04.2026
Das slowenische Parlament wählte Zoran Stevanović, den Vorsitzenden der rechtsextremen Partei Resni.ca, zum neuen Parlamentspräsidenten, mit 48 Stimmen dafür und 29 dagegen im 90 Sitze umfassenden Haus. Dieser Schritt ebnet Janez Janša den Weg zur Bildung seiner vierten Regierung.
Stevanović baute seine politische Karriere als Stadtrat in Kranj auf und erlangte danach nationale Bekanntheit durch Anti-Covid-Proteste. Seine Partei Resni.ca, die als Bürgerbewegung gegen die Pandemiemaßnahmen gegründet wurde, gewann bei den Wahlen im März 2026 5,49 Prozent der Stimmen und fünf Parlamentssitze.
Janša, Vorsitzender der Slowenischen Demokratischen Partei (SDS), die 28 Mandate gewann, ist nun der Regierungsbildung am nächsten. Nach slowenischem Recht hat Präsidentin Nataša Pirc Musar 30 Tage Zeit, einen Kandidaten für das Amt des Premierministers vorzuschlagen, und falls dieser keine absolute Mehrheit von 46 Stimmen erreicht, eröffnet sich eine zehntägige Frist für die Parteien, Alternativen zu nominieren.
Kritiker bezeichnen Stevanović als Populisten mit prorussischen Ansichten und Impfgegner-Positionen, der einen konfrontativen Straßenstil in die Institutionen bringt. Der ehemalige Verteidigungsminister Borut Sajović verurteilte die Abstimmung als offensichtliches Beispiel politischer Korruption.
Nach seiner Wahl versuchte Stevanović einen staatsmännischen Ton anzuschlagen und sprach davon, Brücken statt Mauern zu bauen und das Vertrauen in die Politik wiederherzustellen. Analysten bewerten jedoch, dass sein grundlegendes politisches Profil unverändert bleibt und die Wahl einen deutlichen Rechtsruck in der slowenischen Politik signalisiert.
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