Neunzehn Jahre Tradition: Der Peterstag-Wandermarsch von Ponikva nach Ratkova Skala
12.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Geschichte von Rory Byrne, einem 22-jährigen Iren aus der Grafschaft Waterford, ist eine, die jeder Tourist in der Region mindestens einmal hören sollte. Nach einem Straßenstreit mit einer anderen Gruppe in Kroatien wurde Byrne verhaftet - sein Freund kam frei, doch er bleibt in Haft. Das Problem ist nicht nur die Verhaftung. Das Problem ist, dass der junge Mann Diabetes Typ 1 hat und Insulin braucht, um zu überleben.
Laut seiner Familie wurde ihm genau dieses Insulin in Polizeigewahrsam vorenthalten, obwohl Freunde es jeden Tag zur Wache brachten. Seine Mutter Niamh behauptet auch, ihr Sohn sei während der Haft körperlich angegriffen, kurz ins Krankenhaus gebracht und dann zurück ins Gefängnis geschickt worden. Der irische Abgeordnete Conor McGuinness fordert eine dringende Intervention und erklärt, Byrne sei „mehrere Tage ohne Insulin" gewesen.
Die kroatischen Behörden behaupten ihrerseits, der junge Mann habe konsularische Hilfe abgelehnt - eine Behauptung, die die Familie scharf bestreitet, aus Angst, eine solche Version diene dazu, die angeblichen Verletzungen nicht zu dokumentieren. Das irische Außenministerium bestätigte, den Fall zu kennen und konsularische Unterstützung zu leisten. Zwei gegensätzliche Geschichten, und in der Mitte - ein junger Mann, dessen Leben womöglich wirklich in Gefahr ist.
Für uns auf dem Balkan ist das mehr als eine Nachricht über einen Ausländer. Es ist eine Erinnerung daran, wie verwundbar wir sind, sobald wir in fremder Haft landen, abhängig davon, ob sich jemand daran erinnert, dass auch ein Häftling ein Mensch mit Recht auf Medizin ist. Wenn das einem EU-Bürger passiert, mit einer irischen Botschaft und Abgeordneten, die Lärm schlagen - was wäre mit einem gewöhnlichen Reisenden aus dieser Region, ohne dass jemand an die Tür klopft? Die Frage ist nicht angenehm, aber sie ist echt.
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