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Sommer, und vom Himmel fällt Eis: Hagel groß wie Walnüsse trifft Slowenien, rote Warnstufe

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Sommer, und vom Himmel fällt Eis: Hagel groß wie Walnüsse trifft Slowenien, rote Warnstufe

Sommer, und vom Himmel fällt Eis. Ein heftiges Unwetter mit Hagel traf Slowenien am Samstagnachmittag, zuerst den Osten, dann das Zentrum, den Norden und den Südwesten. Mancherorts war der Hagel so groß wie eine Walnuss. Autofahrer suchten Schutz unter Brücken und in Tunneln - genau das, was die Behörden als äußerst gefährlich bezeichnen.

Die Meteorologen gaben die rote Warnstufe aus, die höchste, für mehrere Regionen, darunter auch Ljubljana und Umgebung. Für den Rest des Landes galt gelbe Warnstufe wegen Gewitter, Starkregen, Wind und Blitzen. Die Rettungsdienste warnten, dass ein Halt im Tunnel als Schutz vor Hagel gefährlich ist - in genau so einem Tunnel kam es bereits zu einem Verkehrsunfall wegen stehender Fahrzeuge.

Solche Sommerunwetter sind längst keine Ausnahme mehr, sondern die Regel - und auf dem Balkan ist es dasselbe. Hagel, der Ernten in Minuten vernichtet, Überschwemmungen aus heiterem Himmel, Temperaturen, die hochschnellen und dann abstürzen - das Klima verhält sich immer unberechenbarer, während Infrastruktur und Gewohnheiten dieselben bleiben. Wie oft haben wir diesen Sommer schon ein ähnliches Bild in der Region gesehen?

Slowenien ist unser Nachbar, und was dort heute geschieht, erreicht uns oft morgen. Die Frage ist nicht, ob wir solche Unwetter bekommen - das ist sicher - sondern ob wir vorbereitet sind. Verstecken im Tunnel, Panik auf der Autobahn, Ernten in Minuten zerstört - das ist nicht nur ein slowenisches Problem. Es ist eine Generalprobe für etwas, das wir alle auf dem Balkan immer häufiger erleben werden.