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Radev gewinnt in Bulgarien: Stabilität bedeutet keine Flexibilität gegenüber Skopje

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Rumen Radev hat in Bulgarien gewonnen. Für Skopje ist das keine gute Nachricht.

Die Analyse der Deutschen Welle ist direkt: Stabilität in Bulgarien bedeutet nicht Flexibilität gegenüber Mazedonien. Radev ist bekannt für seine harte Position zur "mazedonischen Frage" und den Verfassungsänderungen - und die Tatsache, dass Sofia endlich eine stabile Regierung hat, bedeutet nicht, dass diese Regierung nachgiebiger sein wird.

Im Gegenteil. Radev beruft sich auf das "Prinzip der Gleichberechtigung" - eine Formulierung, die im bulgarischen Kontext bedeutet, dass Skopje Bedingungen erfüllen muss, bevor es etwas bekommt. Und die Bedingungen kennen wir: Verfassungsänderungen, die auf der innenpolitischen Bühne Gift sind.

Kommentatoren sind sich einig: "Radev ist da, jetzt warten wir, bis er geht." Aber das Problem ist nicht Radev persönlich - das Problem ist, dass jede bulgarische Regierung, stabil oder instabil, die mazedonische Frage als innenpolitische Währung nutzt. Und Skopje hat darauf keine Antwort ausser Warten.