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Schule in Bosnien: komplettes Verbot von Handys, Make-up und Energy-Drinks - einstimmig

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Die Grundschule „Fra Didak Buntić" in Čitluk, Bosnien und Herzegowina, hat ein komplettes Handy-Verbot eingeführt. Und das ist nicht alles - die Liste der verbotenen Gegenstände umfasst Make-up, Nagellack, Haarfärbemittel, Energy-Drinks, Alkohol, Zigaretten, E-Zigaretten und unangemessene Kleidung. Der Beschluss fiel einstimmig - vom Verwaltungsrat, dem Lehrerkollegium und dem Elternrat.

Das Verbot tritt mit dem heutigen Datum in Kraft - nachdem die Hausordnung am 27. April überarbeitet worden ist. Die Begründung der Schule: „Wir wollen den Kindern erlauben, so lange wie möglich Kinder zu sein - gesund, entspannt und nicht erdrückt von digitalen Inhalten, die ihnen die schönsten Tage der Kindheit nehmen."

Wird es funktionieren? Handys sind in vielen europäischen Ländern verboten - die Franzosen haben das schon 2018 eingeführt. Die Ergebnisse sind gemischt: Schüler verstecken Handys, Eltern beschweren sich, einige Studien zeigen leichte Verbesserungen bei der Konzentration. Aber dass eine Schule in Bosnien beschließt, es zu versuchen - ist nicht nichts. In einer Region, wo das Bildungssystem selten der Forschung zu Kindergesundheit folgt, ist das ein mutiger Schritt. Mindestens aber ein interessanter.