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Rania von Jordanien in 24 Stunden: von Armani-Goldpailletten zu Cargohosen im Feldeinsatz

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Königin Rania von Jordanien hat ihren Stil innerhalb von 24 Stunden gewechselt. Den einen Tag in einem goldenen Pailletten-Anzug von Armani in Amman. Den nächsten - in Cargohose und kurzer Jacke im Dorf Saham al Kafarat im Norden Jordaniens, nahe der syrischen Grenze. Zwei Looks - und zwei Botschaften.

Das Dorf liegt im Gouvernement Irbid, ländlich, mit Häusern, die zur Umgebung passen. Rania hat das gewählt - der Look der „modernen Forscherin". Kurze braune Jacke, weiße Sneakers, weiße Cargohose, Stiefel mit grobem Profil. Kein Limousinen-Outfit. Eine Botschaft: „ich komme ins Feld, nicht ins Studio".

Der Kontrast zum Vortag ist auffällig. Beim Wohltätigkeitsdinner in Amman, anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Stiftung „Al Aman" für Waisenkinder (5.000 Kinder mit Stipendien und Ausbildung gefördert), erschien Rania in einem dreiteiligen, goldfarbenen Pailletten-Anzug von Giorgio Armani - der letzten großen italienischen Mode-Ikone, die im September 2025 starb.

Der Preis dieser Stücke ist kein Geheimnis - Armani-Luxus, italienische Marke Gianvito Rossi für die Schuhe. Aber für Balkan-Leser zählt mehr die Strategie: eine moderne arabische Königin wechselt bewusst die Rollen. Am selben Tag Welt-Lady, in derselben Woche „Frau im Feld". Auf dem Balkan sieht man so eine Bandbreite bei einer First Lady selten.

Das Modell funktioniert. Rania hat über 13 Millionen Follower in den sozialen Medien. Jeder Auftritt ist eine Botschaft. Nicht zufällig kopieren Zara, Mango und H&M ihre Looks - arabische Königshäuser haben einen globalen Modeeinfluss, den der Balkan nicht erwartet, den unsere Käufer aber verfolgen.