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Teil von Kisela Voda ohne Strom bis 15:30: EVN mit geplanter Abschaltung in den Straßen Milan Mijalkovikj und Kavalska

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Ein Teil von Kisela Voda ist heute ohne Strom. Laut EVN sind „geplante technische Arbeiten" am Stromnetz der Grund - sie sollen die Netzqualität in diesem Stadtteil verbessern.

Welche Straßen sind betroffen? Teile der Straße „Milan Mijalkovikj" und Teile der Straße „Kavalska". Dauer: von 08:30 bis 15:30. Sieben Stunden ohne Strom - genug, damit sich der Kühlschrank erwärmt, genug, damit die Tiefkühltruhe ihre Kälte verliert, genug, damit Homeoffice-Arbeiter einen ganzen Arbeitstag verlieren.

Die Abschaltung wurde rechtzeitig angekündigt - das ist die gute Nachricht. Doch die Frage bleibt: warum dauern geplante technische Arbeiten so lange? In entwickelten Ländern werden vergleichbare Arbeiten in 3- bis 4-Stunden-Fenstern erledigt, zeitlich so gelegt, dass die Auswirkungen minimal sind. Sieben Stunden zur Verbesserung der „Netzqualität" klingt nach einer Maßnahme, deren Planer nicht bedacht hat, wie viele Menschen heute von zu Hause arbeiten und wie viele Betriebe auf ununterbrochenen Strom angewiesen sind.

Für Kisela Voda ist das nicht das erste Mal. Die Gemeinde hat eine Geschichte wiederholter geplanter Ausfälle - immer „zur Verbesserung". Die Bürger zahlen jeden Monat brav ihre Stromrechnung. Doch wenn der Strom weg ist - ist es „geplant". Eine Entschädigung für verlorene Arbeitszeit? Existiert nicht.

Für Leser in der Zone: haltet manuellen Zugriff auf den Kühlschrank bereit, ladet den Laptop vor 8:30 und plant Geld fürs Café-Kaffee ein. Sieben Stunden ohne Strom sind keine Katastrophe. Aber sie sind ein Symptom. Symptom einer Infrastruktur, die immer mehr Wartung braucht, während die Rechnungen gleich bleiben oder steigen.