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Schiesserei in tueRkischer Schule - 16 Verletzte, Angreifer ehemaliger Schueler

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Ein ehemaliger Schueler eroeffnete das Feuer in einer Schule in Siverek, im Kreis Sanliurfa in der Suedosttuerkei. Mindestens 16 Personen wurden verletzt - darunter 10 Schueler, 4 Lehrer, ein Polizist und ein Kantinenmitarbeiter. Der Angreifer, geboren 2007, toetete sich selbst waehrend des Polizeieinsatzes.

Laut Gouverneur Sildak gibt es keinen Grund, den Angriff als Terrorismus zu bezeichnen. Aber 16 Verletzte in einer einzigen Schule reichen aus, um ein ganzes Land zu erschuettern. Der junge Mann war ein ehemaliger Schueler, der bis zur neunten Klasse den Unterricht besucht hatte, und er schoss mit einer Pistole.

Die Panik war vollstaendig. Schueler flohen aus dem Gebaeude, einige sprangen aus Fenstern. Szenen, die wir aus amerikanischen Nachrichten kennen, die sich aber jetzt weniger als zwei Flugstunden von Skopje entfernt ereignen.

Das Detail, das ins Auge sticht - die Schule war nicht als Hochrisikoobjekt klassifiziert, daher gab es keine staendige Polizeipraesenz. Die Frage ist - welche Schule gilt als Hochrisiko, bevor eine Tragoedie passiert?

Die Ermittlungen laufen, das Motiv ist noch unbekannt. Aber die Fakten sprechen fuer sich - ein 19-Jaehriger mit Pistole, eine Schule ohne Sicherheit und 16 Verletzte. Die Tuerkei, wie der Rest der Welt, muss Fragen beantworten, die niemand gern stellt.