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Schweden übergibt der Ukraine die Gripen formell: 36 Jäger, Raketen mit 100-Kilometer-Reichweite und Aussicht auf eine Flotte von 150

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Schweden übergibt der Ukraine die Gripen formell: 36 Jäger, Raketen mit 100-Kilometer-Reichweite und Aussicht auf eine Flotte von 150

Schweden hat der Ukraine offiziell 16 Jäger JAS 39 Gripen C/D übergeben und den Verkauf von weiteren 20 neuen E/F-Modellen unterzeichnet. Damit erhält die Ukraine zugleich eine der mächtigsten Luft-Luft-Raketen der Welt - die Meteor, mit einer Reichweite von bis zu 100 Kilometern. Sobald das in den Luftraum über dem Donbass gelangt, ändern sich die Zahlen für die russischen Piloten.

Ministerpräsident Ulf Kristersson bestätigte die Konditionen: die ersten C/D-Modelle treffen Anfang 2027 ein, die Lieferung der neuen E/F läuft gestaffelt bis 2030. Das Ziel? Die Ukraine will langfristig über bis zu 150 Gripen verfügen. Nicht für eine Prestige-Parade - für eine vollständige Luftflotte. EU-Kreditarrangements finanzieren das gesamte Paket.

Selenskyjs Dank war knapp: „Danke an das Volk und die Regierung Schwedens für ihre prinzipielle Haltung und ihre Bereitschaft, einen gerechten Frieden durch reale Schritte näherzubringen." Übersetzt - reale Schritte sind Jäger, nicht Resolutionen. Erklärungen in feierlichem Ton schießen keine möglichen russischen Ziele ab; Raketen mit 100 Kilometern Reichweite schon.

Für den Balkan ist das eine leise Lektion darüber, was „echte Unterstützung" bedeutet. Wenn Schweden in einen Krieg auf der anderen Seite Europas investiert, ist das eine Aussage über die Art von Sicherheit, an die sie wirklich glauben - nicht die überzeugende, sondern die über Waffen. Alles andere sind Hochzeitsgespräche in Brüssel.