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SDSM und Mickoski tauschen 'Gefühle' aus: Angst, Strafverfolgung und Mazedoniens ewige Rhetorik

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SDSM behauptet, die Angst sei "tief in Mickoskis Knochen gedrungen". Mickoski antwortet, er "habe das Gefühl", dass ehemalige SDSM-Premierminister und ihre Angehörigen bald strafrechtlich verfolgt werden. Zwei "Gefühle" auf dem Tisch, kein einziges konkretes Urteil.

SDSM wirft dem Premierminister Geschäftsvereinbarungen mit Orban, Missbrauch staatlicher Mittel durch Kredite, Medien, Telekommunikation und Infrastrukturprojekte sowie mögliche Geldwäsche vor. Sie behaupten, europäische Staatsanwälte untersuchten die Verbindungen Orban-Mickoski-Vucic und die Bürger würden bald "schockierende Details" erfahren.

Mickoski seinerseits erwartet, dass SDSM Vasko Kovachevski auffordern wird, zurückzukehren und sich der Justiz zu stellen. Eine Rhetorik, die bis zum Schmerz vertraut ist: Jede Regierung verspricht, die vorherige zu verfolgen, jede Opposition verspricht, die aktuelle zu entlarven.

Die Deutsche Welle beschrieb es als "verschärfte Rhetorik zwischen Regierung und Opposition um den Flüchtling Gruevski". Aber die eigentliche Frage ist: Wird irgendetwas davon vor Gericht landen, oder ist es nur das Vorwahlaufwärmen für den nächsten Zyklus? Die mazedonischen Bürger haben diesen Film so oft gesehen, dass sie ihn auswendig aufsagen können.