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Selenskyj fordert vom Westen dringende Entscheidungen - 90 Raketen auf Kiew, darunter der hyperschalle Oreschnik

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Selenskyj fordert vom Westen dringende Entscheidungen - 90 Raketen auf Kiew, darunter der hyperschalle Oreschnik

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trat mit einer dringenden Botschaft an den Westen vor die Kamera - „Entscheidungen sind nötig. Schritte, die diesen Krieg stoppen." Das war seine Reaktion auf einen der schwersten russischen Kombinationsangriffe auf Kiew und Umgebung in den letzten zwei Jahren.

Laut offiziellen ukrainischen Angaben starteten die Russen etwa 90 Raketen verschiedener Typen, darunter 36 ballistische, während das Raketensystem „Oreschnik" gegen Bila Zerkwa eingesetzt wurde. Selenskyj behauptet, das sei eine der modernsten und schnellsten Waffen Moskaus - mit Hyperschallgeschwindigkeit und der Fähigkeit, mehrere Sprengköpfe zu tragen.

Nach ukrainischen Quellen wurden mindestens 83 Personen verletzt, seit Mitternacht, mit bestätigten Todesfällen. Aufnahmen in sozialen Medien zeigen dichten Rauch, Brände und großflächige Schäden in Kiew. Selenskyj fordert Entscheidungen von den USA und Europa zur dringenden Verstärkung der Luftverteidigung.

Doch auf Telegram-Kanälen tauchten auch Zweifel auf - wurde Selenskyjs Videoansprache in einer „undisclosed location" mit grünem Bildschirm hinter ihm aufgenommen? Der Ton der Aufnahme ist einfach: ein Mann, der bittet, nicht befiehlt. Die Frage ist, ob das in einem Krisenmoment erlaubte Schwäche ist, oder ein Signal, dass die ukrainische Regierung die westlichen Partner mit wiederholten Hilferufen erschöpft.

Für die Balkanregion ist jeder solche Angriff eine Erinnerung, dass der Krieg im Osten nicht vorbei ist. Drohnen, Raketen, der Waffentransport durch unser Gebiet - das sind Fragen, die Länder in der Region nicht ignorieren können. Wenn Selenskyj bittet, müssen wir in der Nachbarschaft zuhören.