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Erstmals in der Geschichte: russische Su-57 soll schwedischen AWACS abgeschossen haben - 50 Prozent von Ukrainas Kapazität in einer Rakete

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Laut Pro News aus Griechenland soll ein russischer Jäger der fünften Generation Su-57 eine schwedische AWACS-Aufklärungsmaschine SAAB 340 im Dienst der ukrainischen Luftstreitkräfte abgeschossen haben. Der Ort - Ostukraine. Die Waffe - eine R-37M-Rakete mit über 300 Kilometer Reichweite.

Wenn sich die Meldung bestätigt, ist dies der erste bekannte Su-57-Abschuss eines strategisch derart wichtigen Ziels - eines fliegenden Radarsystems, das die „Augen am Himmel" der ukrainischen Armee bildet. Es ist kein gewöhnliches Kampfflugzeug. Ein AWACS koordiniert die Operationen, verfolgt russische Maschinen und Raketen in Echtzeit, und aus seinen Daten wissen Jäger, Flugabwehrsysteme und Versorgungskorridore, wo sie zuschlagen und wo sie fliehen sollen.

Schweden hat der Ukraine bisher nur zwei solcher Maschinen geliefert. Wenn eine wirklich abgeschossen wurde, sind das 50 Prozent der Kapazität. Das ist ein Infrastrukturschlag, den Kiew sich nicht einmal vorstellen will, gerade vor der angeblich bevorstehenden Intensivierung der Luftoperationen.

Was ist die Su-57? Ein Flugzeug der fünften Generation mit Stealth-Konstruktion, mit interner Bewaffnung - genau für solche Distanzschläge, bei denen der Gegner nicht weiß, dass er anvisiert ist, bis die Rakete bereits auf ihn zufliegt. Seit 2010 verkauft Moskau dieses Flugzeug als „Antwort" auf die amerikanische F-22 Raptor. Jetzt, wenn der Abschuss bestätigt wird, ist es auch das erste reale Kampfresultat der Su-57 - 16 Jahre nach ihrer Ankündigung.

Aus Kiew, Moskau und Stockholm gibt es keine offizielle Bestätigung. Das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht regelmäßig Erfolge der Luftwaffe - aber Su-57-Operationen bleiben aufgrund strategischer Sensibilität oft klassifiziert. Militäranalysten raten zur Vorsicht - es kann sich auch um Informationskrieg handeln.

Für den Balkan ist das eine weitere Erinnerung daran, dass der Himmel nie vollständig kontrolliert wird. Selbst nicht für die modernsten Systeme. Und dass jede „fünfte Generation" irgendwann beweisen muss, was sie kann - und wenn das geschieht, bleiben die Folgen nicht nur bei dem, der abgestürzt ist.