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Putin immer öfter im Bunker: Ukrainische Drohnen brachten den Krieg zurück nach Moskau - und das ist der psychologische Schlag

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Der Krieg, den Moskau drei Jahre lang von den eigenen Grenzen fernzuhalten versuchte, kommt nun nach Hause. Forbes schreibt: Wladimir Putin nutzt immer öfter Bunker, während ukrainische Drohnen und Raketen immer tiefer ins russische Territorium einschlagen. Der psychologische Schlag ist größer als der physische.

Seit 2022 hat die Ukraine ihre Drohnen- und Raketentechnologie deutlich aufgerüstet. Sie trifft heute Ziele Hunderte Kilometer hinter der Frontlinie - Militärflughäfen, Treibstofflager, Energieanlagen, Logistikzentren. Peter Dickinson, Analyst beim Atlantic Council, bestätigt: gerade diese Schläge sind einer der Gründe, warum Putin in unterirdische Bunker geht und seine eigenen Bewegungen einschränkt.

Das ist eine strategische Umgestaltung des Krieges. Bis vor kurzem galt das tiefe russische Hinterland als „geschützte Etappe" - Lager, Raffinerien und Kommandostände waren sicher. Heute liegt nichts in Russland außerhalb der Reichweite. Das heißt: Moskaus Verteidigung muss eigene Ressourcen nicht für die Offensive, sondern für die Abdeckung aller Grenz- und Innenanlagen ausgeben.

Der Balkan-Leser muss die größere Dimension sehen: das ist der erste große Krieg, in dem die zahlenmäßig und finanziell unterlegene Seite durch den klugen Einsatz billiger Technologie Boden gutmacht. Drohnen-Kits kosten ein paar Tausend, zerstören aber Anlagen für Millionen. Eine Lektion, die jedes kleine Land in einem Konflikt mit einem größeren lernen muss. Und in den NATO-Hauptquartieren ist sie längst Pflichtstoff.