Wolf mitten in Kozle in Skopje gefangen: an der Kette als Haustier gehalten, jetzt geht es in den Zoo
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23.04.2026
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12.04.2026
Wladimir Putin gab eine der seltsamsten diplomatischen Botschaften des Jahres ab: Er kündigte an, das russische Verteidigungsministerium habe ihn noch nicht informiert über mögliche neue Provokationen aus Kiew. Präsident am 9. Mai bei der Parade, bei umfassenden Briefings und bei diplomatischen Gesprächen mit Washington, Peking und Neu-Delhi - aber für den Krieg, den er führt, weiß er nicht, was passiert.
„Das Verteidigungsministerium hat mich noch nicht informiert. Wenn ich ins Büro zurückkomme, werden mich die Militärs unterrichten," sagte Putin. Der Satz ist, gelinde gesagt, seltsam für einen Führer, der darauf beharrt, dass jeder Aspekt der „speziellen Militäroperation" unter seiner Kontrolle steht.
Der zweite Teil der Botschaft war die Bestätigung, dass Moskau Washington, Peking, Neu-Delhi und andere Hauptstädte vorab vor möglichen Folgen ukrainischer Aktionen rund um den 9. Mai gewarnt habe. Über diplomatische Kanäle - so der Kreml - hätten diese Gespräche dazu geführt, dass Trumps Vorschlag für zwei zusätzliche Waffenstillstandstage und ein Gefangenenaustausch akzeptiert wurde.
Putin wiederholte die Kernidee dieser Phase: Ziel der Operation sei „die endgültige Niederlage der ukrainischen Streitkräfte". Gleichzeitig - der Krieg soll nicht mit anderen Staaten eskalieren. Das ist eine fast unmögliche Formel, und Putin weiß das. Aber in dem Moment, in dem der 9. Mai ohne ukrainischen Angriff auf die Parade vorübergeht, muss die Rhetorik das Momentum halten.
Interessantes Detail: Moskau habe, behauptet Putin, Kiew eine Liste mit 500 ukrainischen Soldaten in Gefangenschaft geschickt. Antwort kam keine. „Kiew verschwand vom Radar," fasst Putin zusammen. Wenn ein Führer das öffentlich sagt, ist es kein Versehen - es ist eine politische Botschaft für den heimischen Markt. Russen sollen hören, dass die Ukraine „humanitäre" Gesten ausweicht, während Putin „bereit" sei, aber „nicht kann".
Für den Balkan klingt diese Lehrstunde in Diplomatie nicht fremd. Wie oft sagen Regierungen „wir haben vorgeschlagen" - ohne zu erklären, was. Wie oft wird „Kontakt über private Kanäle" als Ersatz für echte Arbeit benutzt. Frage an den Leser: Glauben wir wirklich, dass ein Premier oder Minister nicht weiß, was auf dem Schlachtfeld passiert, wenn er den ganzen Sommer im Fernsehen darüber streitet? Oder ist dieser Satz Teil des Drehbuchs, kein Informationsmangel?
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