Neue Bänke und sanierte Pavillons im Park Makedonija: Überstehen sie auch nur einen Winter unbeschädigt?
13.06.2026
13.06.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Donald Trump verkündete erneut einen Sieg in seinem Stil - kurz, laut und ohne viele Details. Diesmal behauptet er, das US-Militär habe einen der meistgesuchten Kriminellen der Welt getötet: Hector Guerrero Flores, Anführer der berüchtigten Bande Tren de Aragua, die aus den Gefängnissen Venezuelas stammt.
Laut der Mitteilung wurde die Operation vom US-Südkommando durchgeführt, angeblich koordiniert mit venezolanischen Verbündeten. Guerrero wird Drogenhandel, Menschenschmuggel, Geldwäsche und die Führung dessen vorgeworfen, was Trump „eine der blutigsten Terrororganisationen des Planeten“ nannte. Das Außenministerium hat die Bande bereits als ausländische Terrororganisation eingestuft.
Wie üblich bei solchen Mitteilungen fehlen genau die Details, die am meisten zählen. Trump sagt nicht, wo die Operation stattfand, noch wie genau. Wenn eine Regierung eine Tötung ohne Ort, ohne unabhängige Bestätigung und ohne Leiche verkündet, bleibt nur, ihr aufs Wort zu glauben - und Regierungen verdienen dieses Vertrauen selten.
Hinter der Geschichte von einem getöteten Kriminellen steht ein größeres Spiel. Trump behauptet, die Bande habe in den USA im Bunde mit der Regierung von Nicolas Maduro in Venezuela agiert - womit eine Operation gegen das Verbrechen zur diplomatischen Waffe gegen einen Staat wird. Der Balkan kennt solche Geschichten: Wenn der Kampf gegen das Verbrechen perfekt mit den politischen Interessen dessen zusammenfällt, der ihn führt, lohnt die Frage, wo die Gerechtigkeit endet und die Botschaft beginnt.
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