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Trump verriet versehentlich, warum er vor dem Iran nachgab: keine Strategie, sondern Angst vor der Börse

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Trump verriet versehentlich, warum er vor dem Iran nachgab: keine Strategie, sondern Angst vor der Börse

Manchmal ist der ehrlichste Satz eines Politikers der, der ihm herausrutscht. Donald Trump verriet versehentlich, warum er einen Deal mit dem Iran schloss: "Ich wollte keine Wirtschaftskatastrophe. Wenn wir so weitergemacht hätten, hätte sie passieren können." Und mit diesem einen Satz zerfiel die ganze Inszenierung der harten Hand.

Die Republikaner sind wütend. Der frühere Vizepräsident Mike Pence nannte den Deal "eine vollständige Kapitulation und ein Nachgeben gegenüber dem Feind", und in den Reihen der Senatoren hieß es, auch Reagan würde sich im Grab umdrehen. Die Kritik ist nicht nur Parteipose - sie trifft etwas Reales: einen Staatsführer, der seine größten Entscheidungen trifft, indem er auf die Börse statt auf die Strategie schaut.

Und genau das verrät Trump. Die Börse sprang "wie eine Rakete", als der Frieden nahe schien, und fiel dramatisch, wenn die Verhandlungen stockten - und diese Bewegungen formten seine Politik. Mit der Annahme des Deals ist die Botschaft an den Iran und alle anderen Gegner klar: Es reicht, dem wirtschaftlichen Druck standzuhalten, und Amerika gibt nach. Der Iran hält die Karte der Straße von Hormus jetzt fester denn je.

Für einen Leser auf dem Balkan ist das eine Lektion darüber, wie Macht aus der Nähe aussieht - nicht als eiserner Wille, sondern als ein Mann, der auf Charts starrt. Man redet uns ständig ein, die Großmächte hätten langfristige Pläne, jeder Zug sei Teil einer großen Schachpartie. Und hier gibt einer der mächtigsten Staatsführer der Welt zu, dass er nach dem Tagesmarkt entschied. Vielleicht war das ganze Spiel immer kleiner, als man es uns verkauft - eine Frage der Nerven und der Börsenindizes, nicht der Prinzipien.