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Die Ukraine verliert das Rennen in den Fabriken: nicht genug Raketen für die Patriots, selbst wenn die USA alles geben

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Die Ukraine verliert das Rennen in den Fabriken: nicht genug Raketen für die Patriots, selbst wenn die USA alles geben

Der Krieg in der Ukraine wird längst nicht mehr nur am Boden geführt - er wird auch in den Fabriken geführt. Und dort verliert die Ukraine laut Militäranalysten ein Rennen, das selten auf die Titelseiten kommt: das Rennen um Raketen für die „Patriot“-Systeme, ohne die der Himmel über den ukrainischen Städten offen bleibt.

Die Zahlen sind brutal einfach. Der amerikanische Hersteller „Lockheed Martin“ montiert etwa 52 PAC-3-MSE-Raketen pro Monat. Russland produziert denselben Analysen zufolge im selben Zeitraum rund 113 ballistische Geschosse verschiedener Art - fast doppelt so viele. Wenn eine Seite mehr abfeuert, als die andere abfangen kann, entscheidet die Mathematik statt der Generäle.

Das Problem reicht tiefer als eine Fabrik. Selbst wenn die USA all ihre neuen Raketen in die Ukraine schickten, würde das nicht reichen, behaupten Analysten. Die weltweiten Vorräte sind aufgebraucht - der Konflikt zwischen den USA und dem Iran und der Verbrauch der Golfstaaten zogen ebendiese Raketen auf die andere Seite der Welt. Mit anderen Worten: Die Ukraine konkurriert um Waffen, die alle gleichzeitig wollen.

Hier ist Skepsis angebracht - solche Schätzungen stammen oft von Portalen, die der einen oder anderen Seite nahestehen, daher sollte die Zahl „doppelt so viele“ als Trend gelesen werden, nicht als geprüfte Rechnung. Doch selbst mit diesem Vorbehalt bleibt der Punkt: Die Luftverteidigung hängt nicht von Mut ab, sondern von Vorräten. Und wenn sich die Vorräte schneller leeren, als sie sich füllen, ist die Frage nicht mehr, ob sich der Himmel öffnet, sondern wann.