Mann aus Kratovo sticht Polizisten mitten im Einsatz nieder: Staatsanwaltschaft fordert Haft für den 40-Jährigen
15.09.2026
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12.04.2026
In weniger als einer Stunde fielen rund 40 Raketen aller Art auf Kiew. Nicht eine Welle, nicht eine Salve - sondern fast alles, was das russische Arsenal auf einmal abfeuern kann, gebündelt in 53 Minuten Terror über einer Stadt, die im dritten Jahr lernt, mit einem offenen Ohr zu schlafen.
Laut Monitoring-Gruppen wurden im intensivsten Moment über 40 Abschüsse in weniger als einer Stunde registriert. Bis zu 30 Geschosse vom Typ „Iskander-M” und Raketen aus dem S-400-System wurden aus den Regionen Brjansk und Kursk abgefeuert. Hinzu kommen bis zu 12 Hyperschallraketen „Kinschal” aus Kursk und Rostow. Auch weitere Wellen von Marschflugkörpern wurden erwartet - das bleibt aber unbestätigt.
Fünf Stadtteile in Flammen
In fünf Stadtteilen brachen Brände aus. Eine Person wurde getötet, mindestens fünf verletzt. Der Stadtteil Lukjaniwka wurde schwer getroffen, auch die Metrostation „Lukjaniwska” wurde beschädigt. Wohngebäude, ein Studentenwohnheim, ein Supermarkt, Lagerhallen und über zehn Fahrzeuge wurden zerstört. Auch Lager im Butscha-Teil der Region Kiew brannten.
Zum Vergleich - der Angriff vom 2. Juli setzte 24 ballistische Raketen und vier „Kinschal” ein. Der jetzige ist fast doppelt so schwer. Wenn sich eine Zahl in knapp drei Wochen verdoppelt, ist das keine Eskalation, die von selbst geschieht - es ist eine Botschaft, geschrieben in Raketen.
Was das für uns bedeutet
Es ist leicht, einen solchen Angriff als ferne Nachricht aus dem Osten zu betrachten - eine weitere Zahlenreihe in einer Chronik, die zu lange dauert. Aber jede solche Welle verschiebt die Schwelle dessen, was in einem Krieg keine fünfzehnhundert Kilometer von hier als „normal” gilt. Und jede solche Normalisierung lässt die nächste noch leiser vorbeigehen.
Wird Europa diesmal anders reagieren, oder wird es sich erneut mit Erklärungen über die „schärfste Verurteilung” zufriedengeben? Der Balkan kennt auch diese „schärfsten Verurteilungen” - wir haben gelernt, dass sie selten eine Rakete aufhalten. Kiew lernt das jetzt, auf die härtestmögliche Weise.
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