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Ukrainische Drohnen setzten ein russisches Lager in Brand: Sieben Arbeiter beim nächtlichen Angriff getötet

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Ukrainische Drohnen setzten ein russisches Lager in Brand: Sieben Arbeiter beim nächtlichen Angriff getötet

Die Nacht über Russland brachte Szenen, die Anwohner als das Ende der Welt beschreiben. Ukrainische Drohnen trafen ein „Wildberries”-Logistikzentrum - die größte russische E-Commerce-Plattform, jene, die man oft mit „Amazon” vergleicht - in Kotowsk, im Gebiet Tambow. Der Einschlag löste einen gewaltigen Brand aus, und die Folgen sind schwer: Sieben Arbeiter kamen ums Leben, 24 wurden verletzt.

Die Verluste bestätigte der Regionalgouverneur Jewgeni Perwischow. Sieben Menschen, die zur Arbeit gingen und nicht nach Hause zurückkehrten - das ist der wahre Preis jedes dieser Angriffe, hinter jeder Meldung über ein „getroffenes Logistikzentrum”. Rettungskräfte löschten die ganze Nacht das Feuer und durchsuchten die Trümmer.

Es war nicht nur ein Ort

Die Nacht endete nicht mit einem einzigen Einschlag. Eine gesonderte Drohne traf ein „Wildberries”-Lager in Elektrostal, wo ebenfalls große Brände ausbrachen. Eine weitere ukrainische Drohne schlug in ein Wohnhaus in Wladimir ein, diesmal ohne gemeldete Verletzte. Die Angriffe ereigneten sich an mehreren Orten gleichzeitig, darunter Noginsk und Elektrostal, innerhalb weniger Stunden.

Die russischen Behörden schreiben die Angriffe ukrainischen Drohnen zu. Kiew hatte sich bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht geäußert - was in diesem Krieg üblich ist, in dem Schweigen oft ebenso viel sagt wie eine Erklärung.

Das ist ein Krieg, der die Frontlinie längst hinter sich gelassen hat. Wenn Lager tief in russischem Gebiet brennen und die Arbeiter darin mit dem Leben zahlen, wird klar, dass der Begriff „Hinterland” in diesem Krieg nicht mehr existiert. Der Balkan kennt diese Logik auswendig - hat der Krieg erst einmal die eigenen Grenzen verlassen, ist niemand mehr sicher, dass er weit von ihm entfernt ist.