Der Richter, der Markovski den Pass zurückgab, ging drei Tage später in Rente: „Ich fühle keine Verantwortung”
31.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
30.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
30.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
30.07.2026
29.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
31.07.2026
30.07.2026
29.07.2026
Keine Nachrichten in dieser Kategorie verfügbar.
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Frage stellte eine spanische psychologische Praxis, doch sie beantwortet etwas, das jeder von uns jeden Juli erlebt. Ein Fußballer war bis gestern ein Name im Kader. Nach der WM heißt es plötzlich: „Der hat etwas.” An ihm hat sich nichts geändert. Geändert hat sich, wie oft du ihn gesehen hast.
Der Halo-Effekt: eine gute Eigenschaft färbt das ganze Bild
Psychologen nennen das den Halo-Effekt. Eine sichtbare positive Eigenschaft - er ist attraktiv, er ist ein Held, er ist berühmt - kontaminiert die gesamte Wahrnehmung. Wie die Psychologin Aurora López erklärt, schreibst du ihm, ohne ihn zu kennen, bereits Treue, Güte und emotionale Reife zu. Nichts davon hat jemand gesehen. Du fügst es hinzu.
Das gilt nicht nur für Fußballer. Derselbe Mechanismus wirkt, wenn du ein gut gemachtes Kandidatenfoto siehst, einen gut produzierten Wahlspot oder einen Mann, der auf dem Bildschirm souverän wirkt. Das Gehirn nimmt einen Datenpunkt und baut daraus einen ganzen Charakter.
Der Mere-Exposure-Effekt: es reicht, ihn nur anzusehen
Der zweite Mechanismus ist noch unspektakulärer und noch mächtiger. Der Psychologe Robert Zajonc zeigte in den Sechzigern: Je öfter wir etwas oder jemanden sehen, desto mehr gefällt es uns - ohne Grund, ohne echten Kontakt, allein durch wiederholte Exposition.
López erklärt das mit fast mechanischer Präzision: Jedes Mal, wenn du ein Gesicht betrachtest, verarbeitet es das Gehirn. Beim zehnten Mal ist dieses Gesicht dem Nervensystem bereits vertraut, vorhersehbar und sicher. Das ist keine Sympathie, sondern Wiedererkennung, die sich als Sympathie ausgibt.
Wer entscheidet, was du zehnmal siehst
Und hier kommt der Teil, der östlich von Wien mehr ist als Psychologie. Wenn Zuneigung durch Wiederholung wächst, dann bietet derjenige, der entscheidet, welches Gesicht dir zehnmal täglich auf dem Bildschirm erscheint, keine Wahl an - er formt dich. Das gilt für den Algorithmus des Telefons genauso wie für die redaktionelle Linie eines Fernsehsenders.
Psychologen schlagen vier Fragen vor, um zu prüfen, ob die Anziehung deine ist oder in dich hineingelegt wurde: Was weißt du eigentlich über diesen Menschen, was passiert, wenn er vom Bildschirm verschwindet, zieht dich an, was er ist, oder wie du dir vorstellst, dich neben ihm zu fühlen, und schließlich - prüfe es im echten Kontakt.
Die Fragen sind für Schwärmereien und Beziehungen geschrieben. Sie funktionieren genauso gut, wenn statt eines Fußballers ein Politiker auf dem Bildschirm ist.
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Dünne Haut, fast keine Schärfe und ein Gütezeichen, das den Preis hebt. Und der häufigste Fehler beim Braten ist eine...
Kein Pulverpräparat, keine Behandlung mit Markennamen. Sie trainiert zu Hause und sie tanzt - und sie braucht ihren Körper zum...
Die Säure dickt die Creme schon in der Schüssel an, vor dem Ofen. Deshalb ruiniert jedes zusätzliche Rühren die Textur.
Es gibt keine magische Uhrzeit, nach der der Körper aufhört zu arbeiten. Es gibt nur eine Mahlzeit, die zu schwer...
Essig, Zwiebel und Paprika ersticken den Geschmack der Früchte. Deshalb kommen die Kirschen zuletzt hinein, nicht zusammen mit allem anderen.
Nicht weinen, nicht zürnen, sondern verstehen. Ein Philosoph des 17. Jahrhunderts schrieb die Anleitung für Familiengruppen im Messenger - nur...
Alle denken, Cannelloni heißt Ofen und Béchamel. Tut es nicht. Vier kalte Versionen, kein einziges Grad Ofen und ein Trick,...
Das Gehirn behält eine Kritik länger als zehn Lobe. Das ist keine Willensschwäche - es ist ein alter Abwehrmechanismus, der...
48 Stunden Einfrieren sind kein Tipp für besseren Geschmack. Wer dir sagt, Essig genüge, gibt dir einen Küchentipp mit medizinischer...
Was wie Ästhetik aussieht, hat Kraft, Gleichgewicht und Kontrolle dahinter. Eine Ballerina erklärt, was sich im Körper wirklich verändert und...
Diese Seite verwendet Cookies - ist das okay? Mehr erfahren
Erfahre als Erster, wenn Metla etwas Neues startet
Hinterlasse deine E-Mail-Adresse und wir schreiben dir, wenn es einen neuen Ratgeber oder etwas Neues auf Metla gibt.