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Ukrainische Drohnen setzten die Raffinerie in Saratow in Brand: Der Krieg um den Treibstoff wird tief in Russland geführt

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Ukrainische Drohnen setzten die Raffinerie in Saratow in Brand: Der Krieg um den Treibstoff wird tief in Russland geführt

Ukrainische Drohnen trafen und entzündeten die Raffinerie in Saratow, tief im russischen Territorium - Hunderte Kilometer von der Frontlinie entfernt. Der Angriff ist Teil der ukrainischen Strategie, den Krieg dorthin zu tragen, wo Russland ihn am wenigsten erwartet: in die eigene Energieinfrastruktur.

Die Raffinerie in Saratow ist eine der bedeutenderen der Region, Teil der Kette, die Russlands militärischen und zivilen Apparat mit Treibstoff versorgt. Aufnahmen vom Ort zeigen ein großes Feuer und dichten Rauch, und die russischen Behörden bestätigten einen Drohnenangriff und behaupteten, ein Teil der Fluggeräte sei abgeschossen worden.

Das ist kein Einzelschlag. Die Ukraine zielt in den letzten Monaten systematisch auf russische Raffinerien und Ölanlagen, mit klarer Logik: Wenn die Front feststeckt, triff den Treibstoff, der den Krieg antreibt. Jede brennende Raffinerie bedeutet weniger Diesel für Panzer und weniger Einnahmen für den Kreml.

Der Drohnenkrieg hat die Linie dessen, was als „sicheres Hinterland" gilt, von Grund auf verschoben. Wenn billige Fluggeräte Hunderte Kilometer zurücklegen und strategische Infrastruktur in Brand setzen können, dann ist das tiefe Landesinnere nicht mehr unantastbar. Das ist eine Lektion, die alle modernen Armeen lernen - und der Balkan weiß aus eigener Kriegserfahrung gut, wie schnell die Frontlinie in den eigenen Hinterhof ziehen kann.