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Der Verdächtige für die Brandstiftung an den bulgarischen Fahrzeugen hat gestanden: Was hinter einem einzigen Funken schwelt

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Der Verdächtige für die Brandstiftung an den bulgarischen Fahrzeugen hat gestanden: Was hinter einem einzigen Funken schwelt

Der Mann, der verdächtigt wird, zwei bulgarische Diplomatenfahrzeuge vor der Botschaft Bulgariens in Skopje angezündet zu haben, hat die Tat auf einer Polizeistation gestanden. Es handelt sich um einen 44-Jährigen, gegen den das Innenministerium Strafanzeige wegen Herbeiführung einer Gemeingefahr erstattete. Der Vorfall ereignete sich am 15. Juni, das Geständnis wurde zwei Tage später bekannt gegeben.

Das Innenministerium rühmte sich seiner Schnelligkeit - der Verdächtige wurde in kurzer Zeit identifiziert und festgenommen. Und das ist gut. Doch das Ereignis selbst wirft eine Frage auf, die größer ist als ein angezündetes Auto: Warum gerade jetzt, und warum gerade bulgarische Diplomatenfahrzeuge? Das Anzünden fremder Diplomatenfahrzeuge ist keine gewöhnliche Polizeimeldung - es ist ein Akt, der unmittelbar in die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Skopje und Sofia eingreift.

Die Reaktionen kamen schnell und von ganz oben. Premier Hristijan Mickoski verurteilte den Vorfall und bestätigte, der Täter sei von der Polizei gesichert worden, während der mazedonische Botschafter in Sofia zum Gespräch ins bulgarische Außenministerium einbestellt wurde. Mit anderen Worten: Die Tat eines einzelnen Mannes wurde sofort zum diplomatischen Thema zwischen zwei Staaten.

Die Frage, die in der Luft hängt, ist, ob dies die isolierte Tat eines Einzelnen ist oder ein Symptom von etwas Tieferem, das zwischen den beiden Völkern schwelt. Die Behörden werden sagen, es sei Ersteres - das ist bequemer. Aber die Spannung zwischen Skopje und Sofia ist für niemanden ein Geheimnis, und jeder solche Vorfall ist ein Funke, der ins trockene Heu geworfen wird. Wer hat ein Interesse daran, dass dieses Heu Feuer fängt?