Oberster Gerichtshof: Kamčev hat kein Recht auf 1,5 Millionen Euro im Reket-Fall - Rechtsfälle werden geschlossen, das Geld bleibt im Nebel
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
01.05.2026
28.04.2026
27.04.2026
27.04.2026
02.05.2026
02.05.2026
01.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
01.05.2026
30.04.2026
02.05.2026
02.05.2026
02.05.2026
14.04.2026
07.11.2025
07.11.2025
23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Am 9. Mai wird "Vredi" (VLEN) offiziell von einer Koalition zu einer einzigen politischen Partei. Fünf albanische politische Subjekte vereinen sich in einer Organisation. Mexhiti und Kasami sind Co-Vorsitzende. Damit endet die Ära der Fragmentierung in der albanischen Politik.
Was heißt das? Was hieß es bisher? Die albanische Politik in Mazedonien war auf mehrere Parteien und Bewegungen verteilt - DUI, BESA, die Allianz für Albaner, weitere kleinere Strukturen. Allmählich schlossen sich diese fünf zunächst zur Koalition "Vredi" und nun zu einer Partei zusammen. Die Frage: Ist das Konsolidierung der albanischen Stimme oder Machtkonzentration?
Die Balkan-Erfahrung zeigt: Solche Fusionen haben meist zwei Seiten. Die eine ist Stabilität - eine Struktur, eine Entscheidung, weniger Verhandlungen. Die andere ist Macht in den Händen weniger. Wahltag, fünf Parteien werden eine, die Kandidatenliste bestimmen zwei Vorsitzende. Innerparteiliche Demokratie? Von vornherein bei null.
Für Nordmazedonien ist das eine wichtige Frage. Die albanische Wählerschaft hing immer davon ab, zwischen mehreren Optionen wählen zu können. Ab dem 9. Mai gibt es diese Wahl - zumindest innerhalb dieses Blocks - nicht mehr. Wer "VLEN" sein will, spielt nach den Regeln der neuen Partei.
DUI, jahrzehntelang dominant in der albanischen Politik, existiert weiterhin als eigene Struktur. Auch sie steckt in der Krise - Umfragen zeigen sinkende Stimmenanteile. In den nächsten Jahren könnten wir eine Polarisierung zwischen VLEN und DUI als einzigen ernsthaften Spielern auf der albanischen Bühne erleben.
Ist das gut? Schwere Frage. Eines ist sicher - für gewöhnliche albanische Wähler in dieser Region waren Wahlen mit mehreren Optionen die Garantie, dass jemand für ihre Stimme kämpft. Wenn nur zwei Parteien zur Wahl stehen, kann jede ihre Stammwähler als sicher betrachten. Und dann lautet die Frage - wer vertritt eigentlich noch die Menschen?
Die neuesten 10 Nachrichten aus dieser Kategorie
Trenčevska behauptet, in der Regierung sitzen Minister mit bulgarischem Pass. Weder VMRO noch SDSM noch Brüssel sollten hinter verschlossenen Türen...
Wenn ein Premier sagt „vom letzten auf den ersten Platz", spricht er über ein Dokument. Wenn ein Bürger zehn Tage...
6 Millionen Euro Schadenersatz an MEPSO, fiktive Verträge. Wenn Dokumente das bestätigen - kein politischer Streit, sondern Straftat mit klaren...
Skopjes Strategie verschiebt sich. Identitätsfragen werden keine EU-Bedingung sein. Sofia bekommt das Signal: wir sind bereit, aber nicht zur Kapitulation.
100.000 Euro Bestechung, Garagen mit Verbindung zur Familie des Landwirtschaftsministers, und eine Operation, die offen blieb. Die Antwort kam nicht....
Ein 34-jähriger Ökonom aus Strumica, erste Amtszeit, jetzt unabhängig. Das Gerede über Korruption und kaputte Institutionen ist Standardliteratur - aber...
Taravari fordert Änderung. Misajlovski schweigt und legt Blumen nieder. Ist das Problem das Wort "Terroristen" oder das Wort "albanisch"? Wer...
Über einen Monat von Regierungssitzungen abwesend. Fotos aus Thailand. Der Premier baut ihn als Sondergesandten für Brüssel auf. Und niemand...
Der albanische politische Block versucht, die Spaltungsfront zu schließen. Die Frage: Wird eine einzige Partei die Rhythmik der Koalition halten,...
In einem Land, in dem wir bisher mehr Wahlbeschwerden als saubere Wahlen hatten, ist die Behauptung keine politische Übertreibung -...