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40 Jahre Tschernobyl: Russische Drohne durchbrach die Schutzkuppel, Reparatur kostet 500 Millionen Euro

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Vierzig Jahre nach der schlimmsten Nuklearkatastrophe der Geschichte ist Tschernobyl wieder in den Nachrichten - aber nicht wegen des Jubiläums. Eine russische Drohne durchbrach im Februar 2025 die Hermetikabdichtung über dem zerstörten Reaktor. Es wurde kein Strahlungsaustritt festgestellt - bisher. Die Reparatur kostet mindestens 500 Millionen Euro.

Selenski markierte 40 Jahre mit einem Vorwurf: Russland bedroht Tschernobyl aktiv. Mehr als 92 Drohnen passierten in den letzten zehn Monaten allein innerhalb von 5 Kilometern der Anlage. Russisch-iranische Shahed-Drohnen fliegen regelmäßig über das Werk - das ist Selenskis Aussage, keine Medienspekulation.

Die Struktur, die Europa schützt - die riesige Stahl-Beton-Kuppel, die 2016 mit Mitteln von über 40 Ländern gebaut wurde - ist beschädigt. Nicht kritisch, aber beschädigt. Es gibt keinen Reparaturplan, solange russische Angriffe andauern. Und ohne Reparatur ist der ursprüngliche Sarkophag - der unter der Kuppel verrottet - exponiert.

1986 logen sowjetische Behörden über die Katastrophe, während sich die Strahlungswolke über Europa ausbreitete. Heute, in einer Kriegszone, steht dieselbe Anlage unter Druck - nur jetzt mit Drohnen statt Lügen. Könnte kein Austritt bisher zu es gibt einen Austritt werden, bevor jemand reagiert? Das ist keine hypothetische Frage.