Oberster Gerichtshof: Kamčev hat kein Recht auf 1,5 Millionen Euro im Reket-Fall - Rechtsfälle werden geschlossen, das Geld bleibt im Nebel
02.05.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Gegen drei Uhr morgens war der Platz der Revolution in Teheran überfüllt. Tausende Menschen zogen mit Transparenten und Bildern des religiösen Führers in die Nacht mit Botschaften vom Sieg über die USA und Israel. Der Klang vom Platz - religiöse und politische Sprechchöre - wurde in sozialen Medien verbreitet und wurde zur Hauptnachricht im Nahen Osten. Iran ist unter zwei Monaten Bombardement nicht zerbrochen - jetzt feiert es leise.
Für jene, die den Verlauf nicht verfolgt haben: Vor zwei Monaten begannen die USA und Israel Schläge gegen den Iran. Nach der Waffenruhe vom 7. April akzeptierte Teheran angeblich Marathonverhandlungen, doch keine einzige Runde war erfolgreich. Jetzt verkündet das Weiße Haus, der Krieg „sei beendet" - doch die iranische Armee zog sich nicht zurück, gab nichts auf und gestand keine Niederlage ein. Aus Teherans Sicht ist das ein Sieg.
Der Platz der Revolution hat eine besondere Bedeutung - es ist derselbe Ort, an dem 1979 die Iranische Revolution ausgerufen wurde. Seither ist er der symbolische Raum, an dem das Regime seine Erfolge zeigt - Jahrestage, Mobilisierungen, Demonstrationen gegen Amerika. Wenn sich dort nachts Menschen mit Sprechchören versammeln, ist das keine „spontane Versammlung". Es ist eine koordinierte Botschaftsoperation.
Die Botschaft ist klar. Der Iran hat die erste Welle überstanden. Er hat Schläge überstanden, die in den 90ern vielleicht den Staat hätten stürzen können. Er hat Sanktionen, eine Seeblockade und nun zwei Jahre Krieg überstanden - einen Krieg, dem die Medien keinen weiteren Aufmerksamkeitszyklus mehr widmen werden. Und Teheran weiß: Im Westen wird die ganze Geschichte nach zwei Monaten ohne Ölring und mit aufgerissenen US-Basen zur alten Nachricht. Alle werden müde. Genau das ist die iranische Strategie.
Für den Balkan hat dieses Bild einen vertrauten Ton. Wenn ein Volk auf einen Platz strömt, um etwas zu feiern, von dem der Westen sagt, es habe nicht stattgefunden, wissen wir, wie man das liest. Es ist das „Wartezeit", bis der Westen müde wird - und wenn er müde wird, akzeptieren alle den stillen Status quo. Iran wartet jetzt auf genau das. Im Unterschied zu den 90ern hat es jetzt Partner - China, Russland, den Globalen Süden -, die dieselbe Rechnung aufstellen. Teheran ist nicht allein.
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