Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
17.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Tuapse, die russische Stadt am Schwarzen Meer, bereitet sich auf eine zweite Welle „Ölregen" vor. Meteorologen geben für den 1. und 2. Mai bis zu 80 % Regenwahrscheinlichkeit an, während die örtliche Raffinerie nach dem vierten Angriff der ukrainischen Streitkräfte weiter still vor sich hin glimmt. Wenn der Rauch der Brände auf Regentropfen trifft, entsteht etwas, das weder Regen noch Luft tragen sollten - Partikel aus Öl, Ruß und chemischen Rückständen, die auf Straßen, Autos und Grünflächen niedergehen.
Der frühere Angriff im April hat bereits Spuren hinterlassen. Fast zwei Wochen lang klagten die Einwohner über Verschmutzung, einen Ölgeruch in der Luft und eine schwarze Staubschicht auf den Autos. Wenn dieses Mal Regen auf eine kalte, ungesicherte Industriezone fällt, wird der Effekt schärfer. Deshalb warnen die Behörden die Bürger, drinnen zu bleiben und kein Regenwasser aus den Höfen zu nutzen.
Die Aussage eines Anwohners, von Lokalmedien aufgegriffen, sagt alles: „Wir löschen es, dann breitet es sich wieder aus. Mein Gott, wann hört das auf? Arme Stadt." Das ist kein Politikerzitat. Das ist die Realität eines Mannes, der in einer Raffineriestadt lebt, in dem Moment, in dem die Energieinfrastruktur zum militärischen Ziel geworden ist.
Ukrainische Social-Media-Kanäle verkündeten den jüngsten Schlag mit Botschaften wie „wir machen weiter" und „vierter Treffer". Sie taten beides zugleich - Training in Disziplin und Messung im Krieg. Der Krieg wird nicht mehr nur mit Raketen geführt - er wird mit Wiederholung geführt. Und ein vierter Treffer am selben Ort ist kein Fehler. Es ist eine Botschaft.
Für Leser auf dem Balkan, die das als ferne Nachricht sehen - es ist nicht fern. Tuapse ist einer der wichtigsten russischen Schwarzmeerhäfen für Öltransporte - dasselbe Öl, das über den Bosporus auf den Balkan, in die Türkei und nach Italien gelangt. Was mit dieser Raffinerie passiert, spürt man in den Benzin- und Dieselpreisen in ganz Europa. Wenn russische Infrastruktur am selben Ort viermal brennt, ist der Krieg nicht „beendet". Der Krieg ist nur an einen anderen Ort gezogen - dorthin, wo die Rechnungen geschrieben werden.
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