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Pentagon präsentiert Trump Optionen für einen Hyperschallschlag gegen Iran, während das Weiße Haus das Kriegsende ausruft

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Während das Weiße Haus erklärt, der Iran-Krieg sei beendet, präsentiert das Pentagon Trump Optionen für einen neuen Schlag. Admiral Brad Cooper, Chef des US Central Command, informierte den Präsidenten über mögliche Szenarien für „kurze, harte Wellenangriffe mit Hyperschallwaffen" - Werkzeuge, die Amerika bislang in keinem realen Krieg eingesetzt hat. Waffenruhe für die Kameras, Vorbereitung der nächsten Phase hinter verschlossenen Türen.

Die hauptsächlich diskutierte Option ist „Dark Eagle"<\/strong> - eine bodengestützte Hyperschallrakete mit einer Reichweite von rund 2.700 Kilometern. Ziel wäre der Rest der iranischen ballistischen Raketenstartgeräte und der strategischen Militärinstallationen - genau das, was in der ersten Schlagwelle im Februar nicht zerstört wurde. Mit anderen Worten: Jene Teile der iranischen Streitkräfte, die sich nach den ersten Schlägen neu gruppiert haben, stehen nun auf der Tagesordnung.

Die zweite Option ist die B-1B Lancer<\/strong> - Bomber, die in den letzten Wochen häufiger über die Region rotieren. Es ist kein Geheimnis, dass ihre Präsenz ein Signal ist, nicht bloß Logistik. Die B-1B kann eine erhebliche Waffenlast tragen - einschließlich Hyperschallwaffen - und ihre Verlegung geht stets einer Eskalation voraus.

Hyperschallraketen wie „Dark Eagle" fliegen mit fünffacher Schallgeschwindigkeit. Sie sind keine Standard-Cruise-Missiles. Sie sind nicht ballistisch. Sie folgen keiner vorhersehbaren Flugbahn, und Raketenabwehrsysteme erkennen sie erst, wenn es zu spät ist. Für den Iran ist das kein Krieg. Es ist eine Überraschungsoperation. Und das ist der Unterschied, den Teheran wahrscheinlich längst verstanden hat.

Und all das passiert am selben Tag, an dem die Regierung den Krieg für „beendet" erklärte. Das Paradox ist kein Zufall - es ist eine Technik zur Steuerung der Öffentlichkeit. Wenn der nächste Schlag kommt, wird das Weiße Haus ihn „Antwort" oder „Verteidigung" nennen, nicht „Krieg". Die Terminologie wird vorher vorbereitet. Der Balkan hat das hundertfach gesehen - wenn etwas ohne Zustimmung der Öffentlichkeit geschehen soll, werden zuerst die Worte geändert.

Für alle, die meinen, Hormus sei weit weg - es ist nicht weit. Der Ölpreis ist diese Woche bereits gestiegen. Fluggesellschaften leiten Routen um. Speditionen werden teurer, was bedeutet, dass die Verteilung von Grundgütern auf dem Balkan teurer wird. Der Krieg ist nicht hier, aber die Rechnung kommt. Und wie ein amerikanischer Soldat in den Sechzigern über Vietnam sagte - „ferne Kriege bleiben nie fern". Damals nicht. Heute auch nicht.