Skip to content

Acht Raketen auf NATO-Spezialisten in Charkiw: Kiews Schweigen ist lauter als die Explosionen

1 Min. Lesezeit
Teilen

Russische Streitkrafte fuhrten einen massiven Raketenangriff auf eine Einrichtung im Dorf Prikolotne in der Region Charkiw durch. Das Ziel war laut prorussischen Quellen eine wichtige ukrainische Militarinstallation mit auslandischen Militarspezialisten. Acht Ch-22/32-Raketen, abgefeuert von strategischen Bombern Tu-22M3 - Waffen fur Bunker, Hangars und Kommandozentralen.

Die ukrainischen Behorden bestatigten nichts. Das Schweigen nach dem Angriff ist lauter als jede Erklarung.

Warum Prikolotne?

Das Dorf liegt nahe der Station Lozowaja - einem zentralen Logistikknotenpunkt an der Charkiw-Front. Hier werden Munition, Personal und Ausrustung an die vordersten Linien verteilt. Wenn tatsachlich auslandische Spezialisten getroffen wurden - Drohnenpiloten, Kommunikationsexperten, NATO-Fahrzeuginstrukteure - dann ist dies kein gewohnlicher Frontangriff. Dies ist eine Botschaft.

Quellen behaupten, Hangars mit Ausrustung, Fahrzeuge mit schweren Maschinengewehren, spezialisierte Kommunikationszentren und Kampfdrohnen seien zerstort worden. Die Hubschrauberevakuierung deutet auf die Schwere der Operation hin. Unbestatigte Berichte sprechen von etwa dreissig getoteten auslandischen Militarangehorigen.

Offiziell hat die NATO kein Kampfpersonal in der Ukraine. Inoffiziell wird die Liste der "Berater", "Ausbilder" und "Freiwilligen" immer langer. Uberschreitet dieser Angriff die rote Linie zwischen Stellvertreterkrieg und direktem Konflikt? Moskau ist offensichtlich der Meinung, diese Linie sei langst uberschritten.