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Fünfte „Ajverijada“ in Bosilovo: 400 Kilo Ajvar, und der Bürgermeister sagt - das ist keine Kleinigkeit

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Fünfte „Ajverijada“ in Bosilovo: 400 Kilo Ajvar, und der Bürgermeister sagt - das ist keine Kleinigkeit

Rund 400 Kilogramm Ajvar - die Paste aus gerösteter roter Paprika - wurden in Bosilovo zubereitet, wo zum fünften Mal das lokale Fest „Ajverijada 2026“ stattfand. Hausfrauen aus der Gemeinde kochten den Ajvar auf mehreren Öfen, so wie er jeden Herbst in vielen mazedonischen Höfen entsteht - nur diesmal vor Publikum, in geselliger Runde und im Duft gerösteter Paprika.

Bosilovos Bürgermeister Risto Mančev machte kein Geheimnis daraus, dass die Organisation alles andere als leicht ist. „Eine der am schwierigsten zu organisierenden Veranstaltungen ist genau diese ‚Ajverijada‘, denn es werden rund 400 Kilogramm Ajvar zubereitet, und glauben Sie mir, das ist überhaupt keine Kleinigkeit“, sagte Mančev. Wer einmal einen ganzen Tag am Kessel gestanden hat, wird ohne Zögern zustimmen.

Der fertige Ajvar wurde auf dem Sportplatz der Grundschule „Goce Delčev“ mit hausgemachtem Käse verkostet. An den Ständen konnten Besucher auch Ljutenica, Malidžano und andere Spezialitäten aus roter Paprika probieren. Ausgestellt waren außerdem hausgemachte Grieben, Töpferwaren, Honig und andere Bienenprodukte. Sänger und Folkloregruppen ergänzten das Programm.

Das Fest stand unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Bosilovo und des Ministeriums für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Wasserwirtschaft. Gut, dass der Staat die Tradition fördert. Ob dieselbe Unterstützung auch bei den Menschen ankommt, die die Paprika anbauen, ist eine Frage, die kein Festival klärt - vom Feld bis zum Glas ist es ein weiter Weg.