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Der Vision-Pro-Chef verlässt Apple und geht zu OpenAI: Die Schlacht um das Gerät nach dem iPhone hat eine neue Front

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Der Vision-Pro-Chef verlässt Apple und geht zu OpenAI: Die Schlacht um das Gerät nach dem iPhone hat eine neue Front

Der Mann, der die Entwicklung des Apple Vision Pro leitete, Vizepräsident Paul Meade, verlässt Apple und wechselt ins Hardware-Team von OpenAI, berichtete Bloomberg über den Journalisten Mark Gurman. Meade war bei Apple niemand Geringeres - er leitete auch die Entwicklung der KI-Datenbrille, die das Unternehmen nächstes Jahr auf den Markt bringen will.

Das Vision Pro, das teure Virtual-Reality-Gerät, scheiterte auf dem Markt. Apple hofft nun, dass ihm eine günstigere Datenbrille helfen wird, mit den Wearables von Meta zu konkurrieren. Das Problem ist, dass genau der Mann, der diesen Plan umsetzen sollte, nun für die Konkurrenz arbeitet.

Gurman verbindet den Weggang mit der bevorstehenden Ernennung von John Ternus zum neuen CEO von Apple und seiner Entscheidung, das Ingenieurteam umzukrempeln - ein Schritt, nach dem sich ein Teil der Vizepräsidenten degradiert fühlte. Wenn die Spitze umstrukturiert wird, wartet das Talent nicht ab, wo es hingestellt wird; es geht dorthin, wo man es schätzt.

OpenAI arbeitet bereits mit Apples früherem Chefdesigner Jony Ive an einem KI-Gerät, das laut Sam Altman „ruhiger und gelassener" als ein iPhone sein soll - obwohl Berichte vom vergangenen Herbst besagten, dass sich das Unternehmen mit den Details schwertut. Nun, mit einem weiteren Schlüsselmann von Apple auf seiner Seite, baut OpenAI klar ein Hardware-Team aus Leuten auf, die die Geheimnisse des größten Herstellers von Unterhaltungselektronik kennen. Die Schlacht um das, was nach dem Smartphone kommt, hat soeben eine neue Front bekommen.